Glücklich von der Spree zurückgekehrt

Sechs Schülerinnen des Mittweidaer Gymnasiums haben beim Tischtennis-Bundesfinale den 11. Platz belegt. Dabei schnupperten sie in Berlin auch in andere Sportarten hinein.

Mittweida.

Mit vielen positiven Eindrücken und einem 11. Platz sind sechs Schülerinnen des Mittweidaer Gymnasiums vom Bundesfinale des Wettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" zurückgekehrt. Für einige Mittweidaerinnen war es bereits die dritte Teilnahme in Folge.

"Doch in diesem Jahr mussten wir eine Altersklasse weiter höher starten", sagt Sport- und Englischlehrerin Manuela Pankenin, die das Sextett in die deutsche Hauptstadt begleitet hatte. "Die Aussicht auf das Viertelfinale war aber leider schnell verflogen." Denn die Mittweidaerinnen erwischten eine starke Vorrundengruppe: Gegen das Mädchenteam aus Uetersen in Schleswig-Holstein sowie den späteren Sieger, der Mädchenrealschule St. Josef aus Schwandorf in Bayern, waren die jungen Damen jeweils chancenlos (0:9). "Wir haben gehofft, dass es wenigstens im letzten Spiel mit einem Sieg klappt", so die Lehrerin. Doch gegen das Friedrich-Schiller-Gymnasium aus Marbach am Neckar unterlag das Team knapp mit 4:5. In der Platzierungsrunde gab es für das Sextett dann aber zwei Siege. Gegen das Börde-Gymnasium Wanzleben gewannen sie 5:2 und schließlich im Spiel um Platz 11 gegen das Goethe-Gymnasium aus Reichenbach mit dem gleichen Resultat. Die meisten der Mittweidaer Mädchen haben schon bei der HSG Mittweida, dem Lichtenauer SC und dem TV Hermsdorf Erfahrungen in Punktspielen gesammelt. Mit Maria Hoppe war noch eine Freizeitspielerin dabei.

Doch während der vier Tage standen die Mittweidaerinnen nicht nur an den Tischtennisplatten. "Natürlich haben wir uns Berlin angesehen", sagt Manuela Pankenin. Ihre Unterkunft hatte die Delegation in einem Jugendhotel direkt neben der Eastside Gallery. Ein Besuch des Fernsehturms durfte nicht fehlen. Und auch bei anderen Sportwettkämpfen schnupperten die Schülerinnen hinein. "Wir haben uns unter anderem eines der Finalspiele um die deutsche Volleyball-Meisterschaft zwischen den Berlin Volleys und dem VfB Friedrichshafen angesehen." Zudem schauten sie sich beim Schülerwettbewerb die Endspiele im Rollstuhlbasketball an. "Danach haben sich die Mädels selbst einmal in den Rollstühlen versucht", so Pankenin. Bei der Finanzierung der Reise hat der Förderverein des Gymnasiums mitgeholfen.

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