Guter Dinge an Hausaufgaben

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

In der Landesklasse spielen die Fußballer aus Freiberg, Langenau und Lichtenberg am Sonntag alle zuhause - und wollen dann an den guten Saisonstart anknüpfen.

Freiberg/Langenau/Lichtenberg.

Tommy Gommlich blickt noch mit etwas gemischten Gefühlen auf den Start seiner BSC-Kicker in die neue Saison der Fußball-Landesklasse. Der Torjäger traf zum Auftakt beim SC Freital II gleich dreimal, dennoch mussten sich die Freiberger am Ende mit einem 3:3 begnügen. "Ich denke, dass definitiv mehr drin war als nur ein Punkt", so der 30-jährige Angreifer. "Wenn du zur Pause 2:0 führst, musst du das besser ausspielen."

Gommlich hatte den BSC früh mit zwei Toren in Front gebracht (13., 19.). Aber in der 2. Halbzeit drehte die Reserve des Sachsenligisten innerhalb von zehn Minuten die Partie. "Hätte Martin die zwei Elfer nicht pariert, wäre es noch schlimmer gekommen", hebt der Torjäger seinen Keeper Martin Heydel heraus. So sei dasRemis am Ende sogar etwas glücklich, sagt Gommlich - zumal ihm der 3:3-Ausgleich erst in letzter Minute gelang.

Im ersten Heimspiel gegen die SG Empor Possendorf soll nun der erste Sieg eingefahren werden. "Ich denke, gegen diesen Gegner sollten die drei Punkte in Freiberg bleiben - und wir uns weiter Sicherheit holen können", so Gommlich. Empor verlor sein erstes Spiel in Bannewitz 0:6, zudem haben die Freiberger ihre letzten fünf Duelle gegen die Rand-Dresdner gewonnen (22:5 Tore).

Auch Spielertrainer Rico Thomas ist überzeugt, dass sich sein Team am Sonntag noch ein Stück stabiler präsentieren wird. Dass der BSC erneut zu den Spitzenteams der Staffel Mitte gehöre, habe die Truppe bereits in Freital gezeigt, so Thomas. "Wir müssen weiter daran arbeiten, das über 90Minuten auf den Platz zu bringen." Die Moral stimme aber, so der 31-Jährige. "Wenn du zweimal in letzter Minute ein wichtiges Tor machst, zeigt das, dass die Mannschaft absolut intakt ist."

Das konnten zum Auftakt auch die Verantwortlichen des SV Fortuna Langenau konstatieren. "Das war definitiv ein Punktgewinn", blickt Uwe Nestler auf das 2:2 bei Aufsteiger Radeberg zurück. Obwohl die Mannschaft bei der Chancenverwertung sündigte, könne der Zähler gegen einen Mitkonkurrenten im Abstiegskampf Gold wert sein, so das Langenauer Urgestein. "Unsere Mängel sind bekannt, und wir werden daran arbeiten", so der 62-Jährige. Das betreffe auch Standards, sowohl offensiv als auch defensiv. Vor dem kommenden Gegner, Empor Hartmannsdorf, sei man gewarnt, sagt Nestler, der die Osterzgebirger im Sachsenpokal gesehen hatte. "5:0 in Lichtenberg zu gewinnen, ist auf jeden Fall eine Hausnummer."

Dieses Match hat Manuel Kluge, der Trainer des SV Lichtenberg, inzwischen schon wieder aus seinem Kopf verbannt. "Ich habe ja gesagt, dass ich Vertrauen in meine Mannschaft habe. Und das hat sie vollauf gerechtfertigt", lobt Kluge die Reaktion seiner Männer beim 4:3-Punktspielauftakt in Hartmannsdorf. Dass es trotzdem noch ein paar Abstriche in Sachen Fitness und Spielpraxis gibt, lässt ihn nicht weiter grübeln. "Das geht vielen Mannschaften aus der Staffel so, wie die ersten Ergebnisse zeigen", sagt der SVL-Coach.

Zudem kann er am Sonntag gegen Ifa Chemnitz personell fast aus dem Vollen schöpfen: Nur die verletzten Gronwaldt und Erler fehlen im Kader. Der Gegner sei aber eine große Unbekannte, so Kluge. Aufgrund von Corona kam es im Vorjahr nicht zum Duell, davor spielte Ifa in der Staffel West (15.). Die körperlich robusten Chemnitzer seien auf jeden Fall eine Mannschaft, die zu beachten sei, so der Lichtenberger Trainer. "Wir werden als Team erneut viel investieren müssen."

LandesklasseMitte2. Spieltag - So., 15Uhr: BSC Freiberg - SG Empor Possendorf, SV Fortuna Langenau - Hartmannsdorfer SV Empor, SV Lichtenberg - TSV Ifa Chemnitz

Das könnte Sie auch interessieren

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.