Gutgelaunte Siebenlehner melden sich zurück

SSV feiert Premiere im Oberhaus des Kreisverbandes - Mittelsachsenklasse-Meister setzt auf Erfolgself des Vorjahres und die Moral

Neues Abenteuer: Die Kicker des Siebenlehner SV haben erstmals den Sprung in die Mittelsachsenliga geschafft. Unterstützt wird das Team dabei von einem Finanzdienstleister aus Nossen, die Trikots wurden jüngst beim Blitzturnier (je 1:1 gegen Halsbrücke und Garsebach) eingeweiht.

Für die Fußballer des Siebenlehner SV beginnt am Sonntag ein neues Abenteuer. Die frühere Spitzenmannschaft des ehemaligen Kreisverbandes Freiberg, die in den 1990er Jahren auch an der Tür zur Bezirksklasse kratzte, gibt jetzt ihr Debüt in der Mittelsachsenliga.

Der Aufstieg ins Oberhaus des Kreisverbandes Mittelsachsen sei der größte Erfolg seit vielen Jahren, sagt Sebastian Damm, der Fußball-Chef des einzigen Neulings 2018/19. Mit 52 Punkten hatten sich die Siebenlehner in der Vorsaison die Meisterschaft in der Mittelsachsenklasse gesichert und Favorit Hainichener FV (51) hauchdünn distanziert. "Das war eine großartige Leistung der Mannschaft", sagt Trainer Andreas Schnobl. Der 55-jährige Nossener ist seit zehn Jahren Trainer in Siebenlehn, sechs Jahre hat er die Männer unter seinen Fittichen. Dabei gelangen - nicht zuletzt dank guter Nachwuchsarbeit im Verein- drei Aufstiege: von der 1. Kreisklasse bis in die Mittelsachsenliga.

Und der Coach vertraut seiner Erfolgsmannschaft: "Wir sind sicher nicht die spielstärkste Truppe - aber wir haben aus wenig viel gemacht", lobt Schnobl seine Männer. Einsatz, Moral und die gute Stimmung im Team nennt er als Haupttugenden - mit denen der SSV auch eine Klasse höher punkten will. Die wenigen Mittel optimal einsetzen, um erneut viel zu erreichen, das ist die Maxime von Andreas Schnobl. Viel bedeutet in diesem Fall Nichtabstieg. "Alles andere ist Utopie."

Zu Beginn kommt es aber knüppeldick für den Neuling: Erster Gegner ist der Vorjahresfünfte Großwaltersdorf/Eppendorf, dann wartet Mulda (9.), ehe Vizemeister und Aufstiegsfavorit Lichtenberg in Siebenlehn aufläuft. Dazu fehlen gleich sechs Stammspieler. Bange machen gilt aber nicht, so Schnobl. Wichtig sei, die Stimmung hochzuhalten - und vielleicht schon den einen oder anderen Punkt zu ergattern. (sb)

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