Halsbrücker erneut ein Ironman

Triathlon: Scheinpflug meistert Roth-Challenge

Halsbrücke.

René Scheinpflug hat es erneut geschafft: Der Triathlet aus Halsbrücke, der für den TSV 92 Freiberg startet, war bei der 36. Challenge im fränkischen Roth am Start und hat zum zweiten Mal einen Ironman-Wettkampf gemeistert. 9:35:26 Stunden benötigte der 38-Jährige für 3,8 Kilometer Schwimmen im Main-Donau-Kanal, 180 Kilometer Radfahren durch Mittelfranken sowie die 42,195 km Laufen. Damit konnte er seine Debützeit, aufgestellt 2016 beim Ironman in Frankfurt (9:49:52) um 15 Minuten unterbieten. "Ich bin überglücklich", strahlt René Scheinpflug, der im Ziel von einer kleinen Fan-Gemeinde in Empfang genommen wurde.

Denn schon um einen Startplatz beim weltgrößten Langdistanz-Triathlon zu erhalten, bedarf es einigen Glücks. "Die Startplätze sind innerhalb von 30 Sekunden vergeben", erzählt der Halsbrücker. Er hatte im vorigen Jahr einen Startplatz ergattert, musste aber verletzt absagen. Dank einer Rücktrittsversicherung durfte er diesen aber für 2019 mitnehmen. Trainiert hatte der TSV-Athlet im Vorfeld bis zu 15 Stunden pro Woche, verteilt auf sechs bis neun Einheiten. Der Wettkampftag hielt jedoch auch einige ungeplante Adrenalinschübe parat: Kurz vor dem Start hatte er am Fahrrad einen defekten Reifen entdeckt und unter Zeitdruck behoben, nach dem Schwimmen verlor er seinen Transponder. "Zum Glück erhielt ich in der zweiten Wechselzone Ersatz", so der Halsbrücker.

Beim Schwimmen habe er seinen Rhythmus gefunden, auch das Radfahren lief sehr gut (4:55 h). Beim Marathon hatte er am Ende mit festen Oberschenkeln zu kämpfen, so Scheinpflug, biss sich aber durch. So stand schließlich eine neue persönliche Bestzeit zu Buche - und Platz 198 unter insgesamt 2639 Männern, die das Ziel in Roth erreichten. Zudem sei die Atmosphäre - 250.000 Fans waren an der Strecke dabei - einzigartig, schwärmt René Scheinpflug. "Es war mein Traum, hier einmal dabei zu sein." (sb)

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