Hausaufgaben sicher gelöst

Die Handballer des SV Rotation Weißenborn haben gegen Lok Leipzig-Mitte den ersten Saisonsieg eingefahren. Auch die HSG II bleibt auf Kurs.

Weißenborn/Freiberg.

Nicht nur Olaf Schwarz ist ein riesengroßer Stein vom Herzen gefallen. "Das war ein ganz wichtiger und vor allem ein völlig verdienter Sieg", atmete der Mannschaftsleiter der Weißenborner Handballer auf. Der Aufsteiger in die Verbandsliga West hatte am Samstagabend Mit-Spitzenreiter Lok Leipzig-Mitte 26:24 (10:8) in die Knie gezwungen und damit im dritten Anlauf den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht.

"Endlich konnten wir uns selbst belohnen", jubelte Rotation-Trainer Jens Peschke. Basis des Erfolgs war eine starke Abwehrleistung: "Wir haben dem gegnerischen Angriff so einige Probleme bereitet", sagte der Coach, der dabei Dario Djurperovic und Thomas Bartzsch noch mit einem Extralob bedachte. Kapitän Bartzsch war mit neun Toren zudem der herausragende Werfer der Weißenborner.

"Er war heute wirklich spitzenmäßig drauf", lobte Mannschafts-leiter Schwarz, zumal er auch immer wieder seine Nebenleute gut in Szene setzte. Doch auch die anderen Spieler hätten gezeigt, dass sie Tore werfen können. Insgesamt neun Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Paul Johann Schwarz (13./14) und Thomas Bartzsch (15./13) stehen aktuell auch in der Rangliste der Liga weit vorn.

In der 1. Halbzeit lief bei den Rotation-Männern aber noch nicht alles rund. Nach Wiederbeginn machte Weißenborn mehr Dampf, führte zwischenzeitlich mit sechs Toren (23:17/52.) und feierte am Ende die ersten Verbandsliga-Punkte seit 18Jahren. "Mit diesem Engagement sollte der eine oder andere Zähler sicher noch dazu kommen", so Olaf Schwarz schmunzelnd.

Bereits sechs Punkte auf dem Konto hat die zweite Vertretung der HSG Freiberg, die ebenfalls zu Hause den VfL Waldheim mit 35:22 (14:8) abfertigte und ihren dritten Sieg im dritten Spiel feierte. "Vor allem in dieser Höhe war das nicht zu erwarten", freute sich HSG-Trainer Markus Lehmann. In Runde 1 des HVS-Pokals hatte sich sein Team in Waldheim beim 31:29 schwerer getan.

Großer Rückhalt der Freiberger war dabei Ehab Ben Husen. Der neue Torhüter, der im Sommer vom Chemnitzer HC zur HSG gekommen war, habe überragend gehalten. "Er war in der 1. Halbzeit unser Garant für die klare Führung", lobte Lehmann.

Mit Hengst, Rehnert und Oehme fehlten erneut drei erfahrene Akteure, dafür waren mit Simon Ziemey, Robert Leo Jehmlich und David Voigt drei sehr junge Spieler an Bord, so der HSG-Coach, die ihre Sache sehr ordentlich machten. Einziger Kritikpunkt war die kurze Phase nach dem Wechsel, als der VfL mit vier Toren in Folge auf 12:14 verkürzte. Danach gab wieder die HSG-Reserve den Ton an und hatte spätestens beim 24:14 (44.) die Partie entschieden. Nun wartet am Sonntag der SV Plauen-Oberlosa II (6:0), der als einziges Team neben der HSG II noch verlustpunktfrei ist. (mit gba)

Statistik Rotation Weißenborn: Quint, Kalcher - T. Bartzsch (9/1), Djurperovic (1), Zojdz (4), Schwarz (2/1), Bladeck, Kirschenmann, Neubert (1), Gutsche (2), Fischer (3), Krägenbrink (2), Kosterlitzky (2) HSG Freiberg II: Ben Husen, Renzing - Neubert (4), Morgenstern (4), Steinfeld (3), Auerbach (6), Voigt (1), Ziemey (7), Lehnert (3), Haufe (2), Jehmlich (1), Wolowski (4)

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