Hohe Sprünge im Gelände

Der RFV Striegistal erwartet zu seinem Reitturnier am Wochenende viele Gäste. Dabei haben die Mitglieder im Vorfeld das Areal umgestaltet.

Pappendorf.

Lisa Kaminski ist sich sicher, dass das Striegistalturnier am Wochenende eines der größeren in Pappendorf sein wird. "Wir erwarten circa 280 Pferde und 600 Starts. Mehr geht bei uns gar nicht mehr an zwei Tagen", sagt die Vorsitzende des RFV Striegistal, die bei einigen Prüfungen selbst mit an den Start geht.

Die 27-jährige Vereinschefin hofft dabei besonders auf einen gnädigen Wettergott. Nachdem die Mitglieder im vergangenen Jahr kurzzeitig mit den Folgen eines Unwetters zu kämpfen hatten, sieht es diesmal schon besser aus. "Die Vorhersagen prophezeien uns schönes Reitwetter", freut sie sich.

Damit die Prüfungen im Gelände sowie im Springparcours diesmal parallel stattfinden können, haben die Mitglieder das Areal etwas umgestaltet. "Wir haben den Springplatz etwas verkleinert. Daneben werden unsere Versorgungswagen für die Gäste stehen", sagt Kaminski. Somit können die Zuschauer das Geschehen auf dem Springplatz sowie im Gelände und Dressurviereck parallel verfolgen. "Es gibt also deutlich mehr zu sehen für die Zuschauer und den Reitern konnten wir damit ein größeres Wettkampfangebot bieten", so Kaminski. Die Geländeprüfungen werden alle am Samstag ausgetragen. "Ein weiterer Höhepunkt ist natürlich unser Striegistalderby am Sonntag ab 16 Uhr", sagt die Vereinschefin, die daran selbst teilnehmen wird. "Großes Augenmerk haben wir wieder auf die Vielseitigkeit gelegt, die sich aus den Disziplinen Dressur, Springen und Gelände zusammensetzt. In dem Bereich richten wir wieder die Sichtungen zum Bundesnachwuchschampionat und zur Goldenen Schärpe aus." Beides sind bundesweite Wettkämpfe im Juniorenbereich, zu denen die sächsischen Teilnehmer durch den Landesverband in Pappendorf gesichtet werden.

Zudem haben die Veranstalter ein sogenanntes Glücksspringen in den Zeitplan aufgenommen. Dabei müssen die Reiter am Samstag ab 16.30 Uhr binnen einer Minute so viele Hindernisse wie möglich fehlerfrei überqueren. "Das ist ein ganz besonderer Modus", so Lisa Kaminski. (rosd)

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