HSG-Dachse 2020 noch dreimal auf Torejagd?

Handball-Oberliga: Vorläufiger Spielplan mit Partien in Apolda und Köthen sowie Heimspiel gegen Oebisfelde

Freiberg.

Die Oberliga-Handballer der HSG Freiberg könnten in diesem Jahr eventuell noch einmal auf Torejagd gehen. Zumindest habe die AG Spieltechnik des Mitteldeutschen Handballverbandes (MHV) für Dezember einen vorläufigen Spielplan erstellt, erklärt Stefan Lange, der Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft der HSG. Dieser sieht derzeit drei Partien vor, die an den Wochenenden 12./13. und 19./20. Dezember noch ausgetragen werden könnten. Die HSG-Dachse müssten demnach beim HSV Apolda (aktuell auf Platz 6) und gegen den SV Oebisfelde (13.) - voraussichtlich an einem Doppelspieltag - sowie beim Tabellensiebten HG Köthen antreten. Die Halle für das eine Heimspiel stehe dabei, bestätigt Lange. "Die große Frage ist allerdings, ob das alles Sinn macht."

Denn der Verein habe auch eine Fürsorgepflicht für die Spieler, so der HSG-Manager. "Und im Moment ist kein Absinken der Corona-Fallzahlen erkennbar." Der Verband hat für diese Woche nochmals eine Videokonferenz einberufen, bei der es um die aktuellen Entwicklungen der Pandemie und die Auswirkungen auf den weiteren Spielbetrieb in der Mitteldeutschen Oberliga geht. Dort sollen auch die neuen Festlegungen der Politik, zum Beispiel die Ergebnisse der nächsten Beratung der Ministerpräsidenten, einbezogen werden. Die Freiberger haben ihrerseits einen Vorschlag eingebracht, "erst im April wieder in den Spielbetrieb einzusteigen", erklärt Lange. Man könnte dann zumindest die Hinrunde der Saison zu Ende spielen und anschließend eine Auf- sowie Abstiegsrunde austragen, so der HSG-Funktionär, "eventuell auch in Turnierform". Auch über diesen Vorschlag könnten die Vertreter der 17Oberliga-Vereine auf ihrer Videokonferenz, die für diesen Mittwoch geplant ist, beraten. (sb)

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