HSG muss künftig früher ran

Handball: Anwurfzeit wird auf 18 Uhr vorverlegt

Freiberg.

Auch wenn die alte Saison in der Handball-Oberliga noch nicht zu Ende ist, wirft die neue Serie bereits ihre Schatten voraus. Wichtigste Veränderung, die auf die HSG-Fans zukommt: Ab 2019/20 beginnen die Heimspiele in der Ernst-Grube-Halle statt 20 bereits 18 Uhr.

Die zwei Stunden frühere Anwurfzeit sei ein Anliegen der Stadt gewesen, erklärt HSG-Geschäftsführer Stefan Lange. Grund sei unter anderem die Einhaltung von Ruhezeiten der Hallenwarte von Samstag auf Sonntag. Lange hofft, dass der Verein trotzdem seinen guten Zuschauerschnitt halten kann: Mit durchschnittlich 587 Fans liegt die HSG Freiberg in dieser Saison nach 13 von 14Heimspielen hinter dem SV Plauen-Oberlosa (601) auf Platz 2 der Mitteldeutschen Oberliga.

Dauerkarten für die neue Saison sind bereits per E-Mail über die Geschäftsstelle der HSG bestellbar, so der Manager der Freiberger Handballer. Die Preise bleiben mit 84 und 60Euro (ermäßigt) konstant. In dieser Saison hatte die HSG mehr als 100Dauerkarten verkauft, so Lange. Der Startschuss 2019/20 erfolge dabei voraussichtlich auswärts.

Auch einige Eckpunkte der Vorbereitung stehen bereits. So bezieht der aktuelle Tabellendritte der Oberliga Anfang August wieder ein Trainingslager in Prag. Außerdem steht am 17. August ein stark besetztes Turnier in Plauen auf dem Plan. Nach dem Saisonfinale am 4. Mai gegen den HC Einheit Plauen - Anwurf hier ist einheitlich 18 Uhr - folgt eine Woche später noch ein Treffen des scheidenden Trainers Jiri Tancos mit Spielern und Übungsleitern, die den Weg in Freiberg gemeinsam mit ihm beschritten haben. "Jiri hat aber betont, dass es kein Abschiedsspiel wird", sagt Lange. Dafür fühle er sich zu sehr mit dem Verein verbunden. (sb)

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