HSG-Reserve mischt vorn mit

Die Verbandsliga-Handballer der HSG II haben auch bei der DHfK III mit 27:24 gewonnen. Aufsteiger Rotation Weißenborn stand dagegen erneut mit leeren Händen da.

Freiberg/Weißenborn.

An dieses Ergebnis könnten sich die Handballer der HSG Freiberg II sicher gewöhnen: Nach dem 27:24-Sieg gegen LVB Leipzig zum Auftakt der neuen Verbandsliga-Saison feierte das Team von Markus Lehmann und Ingolf Jaeger auch im ersten Auswärtsspiel einen Erfolg mit dem gleichen Endergebnis: 27:24 (17:15) gewannen die Freiberger beim SC DHfK Leipzig III und ordnen sich mit 4:0 Punkten (3.) vorerst in der Spitzengruppe der Verbandsliga West ein.

"Wenn es immer zu unseren Gunsten ist, kann es gern das Standardergebnis werden", sagt Trainer Markus Lehmann und schmunzelt. Seit dem Sommer ist der 35-Jährige zurück auf der Trainerbank der HSG-Reserve, nachdem er aufgrund einer doppelten Knie-OP mehr als ein halbes Jahr ausfiel. Unterstützt wird der frühere Oberliga-Spieler jetzt von Routinier Ingolf Jaeger. "Es passt ganz gut, und auch sonst ist die Saison sehr gut angelaufen für uns", sagt Lehmann.

Dabei hatte sein Team einige personelle Engpässe zu überwinden. Gegen LVB verletzte sich mit Philipp Hengst ein Leistungsträger, vor der Fahrt zur DHfK meldete sich Routinier Martin Steinfeld erkrankt ab. "Es war nicht einfach, aber die Jungs haben diese Lücken mit viel Einsatz und Engagement geschlossen", lobt der HSG-Coach. Mit Tom Mader kehrte dabei auch ein "Ehemaliger" zurück. Zudem trumpfte der junge Yannick Morgenstern auf der ungewohnten Rückraumposition auf, während sich Richard Wolowski (10Tore) in Leipzig wurf- und nervenstark präsentierte. Nicht zuletzt meldete sich Oldie Tom Neubert, der nach einer Stippvisite in Oederan wieder im HSG-Trikot spielt, mit drei Toren zurück. "Spielerisch war sicher noch etwas Sand im Getriebe, was aber auch den personellen Ausfällen geschuldet ist", sagt Lehmann. "Das hat die Mannschaft jedoch mit Kampfgeist und Siegeswillen kompensiert."

Für die Männer des SV Rotation Weißenborn hat sich die Reise in die Messestadt dagegen nicht gelohnt. Der Aufsteiger verlor bei der SG LVB Leipzig II mit 20:26 (10:12) und steht nun mit 0:4 Punkten auf Platz 10. "Wir hatten berechtigte Hoffnungen, hier zwei Punkte mitzunehmen", sagt Rotation-Trainer Jens Peschke. "Doch mit dem absoluten Harzverbot in der Halle hatten wir große Probleme."

Von Beginn an litt das Angriffsspiel der Weißenborner erheblich darunter. Harte, präzise Würfe waren absolute Mangelware, so der Weißenborner Coach. Zudem sah Derik Zojdz in der 23. Minute für eine harte Abwehraktion "Rot". Die Entscheidung sei vertretbar, so Peschke, doch im Angriff mangelte es den Gästen nun noch mehr an Durchschlagskraft. Fünf Minuten konnte Rotation in der 2. Halbzeit mithalten, dann zog LVB vorentscheidend auf 20:13 davon. Viele Spieler erreichten keine Normalform, monierte Peschke. Als einziger Weißenborner wusste Paul Johann Schwarz zu überzeugen. Er war mit acht Toren auch der mit Abstand erfolgreichste Werfer.

Statistik HSG Freiberg II: Renzing, Husen - Auerbach, Morgenstern (8), Rehnert, Wolowski (10/4), Neubert (3), Oehme (1), Haufe (1), Meinecke (1), Mader (3)

SV Rotation Weißenborn: Kalcher, Quint - Krägenbrink (1), Bladeck (1), Kirschenmann, Kosterlitzky, Zojdz (2), Gutsche, Djurperovic (1), Neubert (3), Bartzsch (4), Schwarz (8/3), Fischer

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...