Hübner & Co. vor doppelter Zeitenjagd

Enduro: Mittelsachsen bei Deutscher Meisterschaft

Penig.

Wenn am kommenden Samstag und Sonntag die Internationale Deutsche Enduro-Meisterschaft (DEM) in Burg bei Magdeburg fortgesetzt wird, ist es für Edward Hübner bereits das vierte Wettkampfwochenende am Stück. "Klar ist diese Zeit ein wenig stressig, aber ich mag das", schmunzelt der Peniger, der erst am Montag von der Enduro-WM aus Italien wieder zu Hause eingetroffen war.

Viel Zeit zum Verschnaufen blieb aber nicht. Schließlich musste das Motorrad wieder hergerichtet und die ganzen Klamotten gewaschen werden. "Nach der Schlammschlacht vom letzten Sonntag war das Arbeitspensum noch etwas höher, als sonst üblich", erzählt Hübner, der bereits am Donnerstag in Burg schon wieder die drei Sonderprüfungen ablief. "Noch sieht alles gut aus. Doch ich denke, ab der zweiten oder dritten Runde wird sich die Strecke richtig tief ausfahren. Vor allem der zweite Tag wird dann ein richtiger Kampf werden", so die erste Einschätzung des 32-Jährigen, der in der Gesamtwertung wieder ganz vorn mitmischen möchte. "Gewinnen, das ist immer mein Ziel. Was der Tag dann tatsächlich bringt, wird sich zeigen."

Seine stärksten Konkurrenten dürften zweifellos DEM-Auftakt-Sieger Hamish Macdonald aus Neuseeland, der amtierende Champion Dennis Schröter aus Crinitz und Davide von Zitzewitz sein. Ebenfalls ein Wörtchen um die Spitzenplätze möchte auch Luca Fischeder aus Geringswalde mitreden. Der 21-Jährige verpasste als Vierter beim Saisonstart knapp das Podium. Dies soll sich nun ändern, wie der ehrgeizige Youngster unterstreicht. Für ihn ist es der erste Auftritt in Burg, da die Veranstaltung in den letzten beiden Jahren wegen akuter Waldbrandgefahr abgesagt werden musste. (tei)

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