HVO und Grün-Weiß im Aufwind

Die Handballer aus Oederan und Niederwiesa sammeln weiter Punkte für den Klassenerhalt in der Bezirksliga. Der Aufsteiger überraschte nun sogar den Spitzenreiter.

Oederan/Niederwiesa.

Gerade einmal als Vierter der 1. Bezirksklasse ist der HV Oederan im Sommer in die Handball-Bezirksliga der Männer aufgestiegen. Möglich wurde das, weil davor platzierte Teams auf den Sprung nach oben verzichteten. Nachdem ein Drittel der Saison absolviert ist, scheinen sich die Oederaner in ihrer neuen Umgebung eingelebt zu haben. Nach zwei Auftaktniederlagen hat die Truppe von Trainer Marco Börner aktuell 6:6 Punkte auf dem Konto und steht damit auf Rang 8 der Tabelle.

Die jüngsten beiden Zähler erkämpfte sich die Truppe zu Hause gegen den TSV Oelsnitz, der immerhin als Tabellenführer angereist war. Am Ende stand ein 32:27 (14:14) für den Liga-Neuling auf dem Tableau. Dabei sah es zu Beginn nicht danach aus. "Wir haben sehr nervös begonnen und lagen nach sechs Minuten 1:6 hinten", berichtete Börner. "Doch dann hat sich mein Team in der Abwehr stabilisiert."

Die Gastgeber kämpften sich Tor für Tor heran und glichen zum 10:10 aus. Bis Mitte der 2. Halbzeit ging es weiter eng zu, doch dann machten die Hausherren die Musik. Dank einer stabilen Defensive und erfolgreicher Konter setzten sich die Oederaner auf 26:22 ab. Vier Minuten vor dem Abpfiff führte der HVO 30:25. "Wir haben verdient gewonnen, weil wir in der Deckung diszipliniert gespielt und die Konter konsequent genutzt haben", sagte Börner. Die meisten Tore markierten Robert Eckardt und Riccardo Seidel, die beide je siebenmal trafen.

Der SV Grün Weiß Niederwiesa hat seit einigen Wochen mit diversen Problemen zu kämpfen. So fallen gleich mehrere Stammspieler wegen Verletzungen langfristig aus. Schließlich wollte es auf dem Parkett nicht so richtig klappen. Immerhin ist am vergangenen Spieltag zu Hause durch ein 32:32 (17:16) gegen den HC Fraureuth ein Unentschieden herausgesprungen. Doch die Ausbeute von 5:9 Punkten (10.) reicht derzeit nicht, um die bevorstehende Adventszeit entspannt angehen zu können.

"Die Einstellung hat auf jeden Fall gestimmt", kommentierte der Niederwiesaer Trainer Martin Herwick das Geschehen. Aber Bauchschmerzen bereite ihm weiterhin die Abwehr. So lag Grün-Weiß gegen den Tabellensiebten zunächst 4:8 zurück und glich zum 11:11 aus, musste im zweiten Durchgang aber erneut einem Rückstand hinterherlaufen (24:27/44.). Drei Minuten vor Ultimo führte Fraureuth 32:30. Durch Tore von Marco Richter, mit 10 Treffern erfolgreichster Werfer in den Reihen des SVN, und Niels Frigge kam Niederwiesa noch zum Ausgleich. "Wir haben trotz einiger starker Phasen zu viele Fehler gemacht", sagte Herwick. "Aber den Punkt nehmen wir gern mit."

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