Im Aufwind

Die Bezirksliga-Volleyballerinnen des 1. VV Freiberg haben den ersten Saisonsieg verbucht. Zuvor gab es aber auch eine weitere Niederlage für das Schlusslicht des Vorjahres.

Freiberg.

Die Volleyballerinnen des 1. VV Freiberg haben ihre Hausaufgaben in der Bezirksliga am Wochenende nur zum Teil gelöst. Der Fast-Absteiger des Vorjahres unterlag beim ersten Heimturnier der neuen Saison Ortsnachbar SSV 91 Brand-Erbisdorf 1:3 (13:25, 25:23, 19:25, 26:28), zwang im zweiten Match aber den TSV Olbernhau mit 3:1 (25:23, 19:25, 25:21, 25:19) in die Knie und feierte damit im dritten Spiel der Saison den ersten Sieg.

"Gegen Brand-Erbisdorf haben wir zwar verloren, aber meine Mädchen haben in dieser Partie besser gespielt als bei unserem Sieg gegen Olbernhau", sagte VVF-Trainer Stephan Matos Camacho. Im 1. Satz agierte sein Team allerdings nervös und leistete sich viele Fehler, die die Branderinnen zu einem 25:13-Satzerfolg nutzten. Im zweiten Spielabschnitt kam der Sechser des 1. VV Freiberg besser ins Spiel und konnte den Spieß mit 25:23 umdrehen. Satz Nummer drei ging wieder an den SSV 91, der mit harten Aufschlägen und druckvollen Angriffen aufwartete (25:19). Der vierte Durchgang wurde zum Krimi, in dem die Gastgeberinnen ihren Gegner noch einmal arg in Bedrängnis brachten. Doch mit Erfahrung und Routine setzten sich die Gäste aus Brand-Erbisdorf am Ende 28:26 durch. "Wir sind nach der langen Corona-Pause mit unserer Leistung zufrieden und nehmen die drei Punkte gern mit", sagte Simone Spitzenberger, die erfahrenste Spielerin des SSV 91.

Im zweiten Duell machte es der TSV Olbernhau den Freiberger Mädchen nicht leicht. Beide Teams lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nachdem Olbernhau den Satzausgleich zum 1:1 schaffte, gab schließlich der besser eingespielte Kader den Ausschlag für den 3:1-Sieg der Gastgeberinnen. (gel)

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