In Schlussphase Ruhe bewahrt

Die Handballerinnen des TSV Mittweida haben in der Bezirksklasse ihr Heimspiel gegen Langenhessen mit 24:22 gewonnen. Die Rochlitzer Frauen erkämpften sich ebenfalls zwei Punkte.

Mittweida/Rochlitz.

In dieser Saison scheint es bei den beiden Handballteams des TSV Fortschritt Mittweida einen kleinen Rollenwechsel zu geben. Während die Bezirksliga-Männer des Vereins straucheln und im Mittelfeld platziert sind, läuft es für die Frauen aus Mittweida richtig gut. Nach dem 24:22 (11:12)-Heimsieg gegen die HSG Langenhessen/Crimmitschau II stehen die Mittweidaerinnen auf einem sicheren sechsten Platz und sind nur drei Punkte vom dritten Rang entfernt.

"Aber wir schauen dennoch weiterhin auf jedes Spiel einzeln, weil am Ende bei uns oft die Tagesform entscheidet", sagt die Trainerin der Frauenmannschaft, Sabine Podzimek. In der ersten Halbzeit war es eine ausgeglichene Angelegenheit gegen die Gäste aus Westsachsen. "Die HSG hat mit zwei Kreisläuferinnen gespielt und uns da erst einmal vor eine Aufgabe gestellt." Zudem vergaben die Mittweidaerinnen zahlreiche gute Wurfgelegenheiten. Dadurch gingen die Fortschritt-Frauen sogar mit einem 11:12-Rückstand in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang schafften sie, sich auf drei Tore abzusetzen. Doch die Gäste steckten nicht auf und kamen wieder zum Ausgleich. "In der Schlussphase haben wir es dann aber gut gemacht und sind nicht hektisch geworden", sagt die Trainerin. Vor allem im Positionsangriff bewahrten die Mittweidaerinnen die Ruhe und zeigten sich in den letzten Minuten treffsicher. Am 24.März gastieren sie beim Letzten in Flöha. "Da haben wir uns aber immer schwer getan."

Liga-Kontrahent BSC Motor Rochlitz hat im Abstiegskampf einen Sieg eingefahren. Gegen den Burgstädter HC II gewannen die BSC-Damen vor heimischer Kulisse mit 23:19 (13:6). "Das Ergebnis ist verdient, aber aus meiner Sicht allemal ausbaufähig", sagte der Rochlitzer Trainer Daniel Eckelt zur Leistung seiner Mannschaft. Nach einem starken Beginn der Gastgeberinnen war die Begegnung beim Stand von 6:6 das letzte Mal ausgeglichen (13.). Danach gelang den BSC-Damen ein Sieben-Tore-Lauf. Sie setzten sich dadurch bis zur Halbzeit entscheidend ab. "Die komplette zweite Halbzeit war allerdings nicht das, was ich von den Mädels sehen wollte", so Eckelt. Viele Ungenauigkeiten im Abspiel und Unkonzentriertheiten in der Vor- und Rückwärtsbewegung seien an der Tagesordnung gewesen. "Teilweise haben die Spielerinnen auch zu hektisch agiert." Bis zur 49. Minute verkürzten die Burgstädterinnen somit auf 15:18. "In dieser Phase parierte Sabrina Filehr im Tor wichtige Bälle, aus denen ihre Mitspielerinnen Energie schöpften und wieder anzogen", sagte der Coach. Somit geriet der Heimsieg für die Rochlitzerinnen nicht mehr in Gefahr. Sie kletterten damit auf den achten Tabellenplatz. Am Samstag wartet mit Spitzenreiter SG Nickelhütte Aue allerdings eine hohe Hürde auf sie.

In der Kreisliga sind die Frauen des Geringswalder HV in der Tabelle ebenfalls geklettert. Durch den 22:21 (13:13)-Heimsieg gegen den SV Niederfrohna verbesserten sich die HV-Damen auf den 6. Platz. In den ersten 20 Minuten lagen die Geringswalderinnen teilweise mit drei Treffern zurück, kämpften sich im Anschluss aber wieder in die Partie. Bis zur 41. Minute (17:18) rannten sie aber weiterhin einem Rückstand hinterher. Elf Sekunden vor der Schlusssirene gelang Melanie Meinert der umjubelte Siegtreffer.

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