Junge Dachse sammeln neue Kräfte

Die C-Jugend-Handballer der HSG Freiberg spielen in der Sachsenliga oben mit. Mit Blick auf die kommende Saison wollen sie aber mindestens noch einen Platz gutmachen.

Freiberg.

In der Handball-Sachsenliga der C-Jugend ist vorerst Ruhe eingekehrt. Aufgrund der Winterferien geht es erst in zwei Wochen auf die Zielgerade der Saison. Dann wird es für die HSG-Jungen nochmals ernst, denn in den verbleibenden drei Spielen treffen die jungen Dachse auf Teams, die in der Tabelle vor ihnen platziert sind. Deshalb steht für den aktuellen Fünften des Klassements (17:13 Punkte) Regeneration auf dem Plan, um einen erneuten Leistungseinbruch zu vermeiden.

Mit fünf Siegen und einem Remis hatte die HSG-Jugend im Herbst einen Start nach Maß hingelegt. Mitte November begann dann aber eine Leidenszeit: Nicht zuletzt aufgrund vieler Verletzungen gingen die nächsten fünf Partien allesamt verloren. Doch mittlerweile haben sich die Schützlinge von Übungsleiter Frank Eichhorn wieder aufgerappelt und holten zuletzt 6:2 Punkte.

"Man hat gemerkt, dass wir am Jahresende platt waren. Aber wir wissen, was wir können und sind wieder auf einem guten Weg", sagt Eichhorn. Bis zum 2. Platz sind es nur drei Punkte, die den Freibergern fehlen. Außerdem spielen sie weiterhin in der Elbe-Labe-Liga, einer internationalen Jugendspielklasse, in der sie in der Vorsaison sogar den Titel holten. Die Sachsenliga hat für den HSG-Coach aber Priorität. "Wir wollen am Ende zu den besten vier Teams gehören. Nur dann spielen wir auch in der kommenden Spielzeit wieder in der höchsten Liga Sachsens", so Eichhorn.

Für seine jungen Dachse ist es die letzte Saison im C-Jugend-Bereich. Eichhorn, der früher im Oberliga-Team der HSG spielte, weiß worauf es in den unterschiedlichen Jahrgängen ankommt. "Dieses Jahr legen wir großen Wert auf eine stabile und aggressive Deckung zusammen mit dem Torhüter sowie auf ein schnelles Umschaltspiel aus der Abwehr heraus." Zudem komme langsam der körperliche Aspekt hinzu. "Ab der B-Jugend wird dann die Taktiktafel eine etwas größere Rolle spielen."

Der 41-jährige Trainer, der das Team seit der E-Jugend zusammen mit Gerd Braune betreut, will ein Team formen, dass nicht nur athletisch auftrumpft, sondern auch über die Spielintelligenz punktet. "Ich will den Jungs einen vernünftigen Handballsachverstand beibringen, sodass sie Spiele auch über den Kopf gewinnen." Außerdem freut es Eichhorn, dass der Kader sehr ausgeglichen ist. "Auch die Spieler, die von der Bank kommen, werfen ihre Tore oder stehen gut in der Deckung", lobt er. "Alle sind füreinander da."

Am 29. Februar treffen die Freiberger auf den Dritten Zwickau/ Werdau (19:11), im März wartet dann noch der Bundesliga-Nachwuchs aus Aue (4./17:13) und vom SC DHfK Leipzig (1./28:2). Vorgegeben hat Einhorn nichts. "Die Jungs haben selbst ihre Ziele benannt. Ich muss zugeben, die waren ziemlich hochgegriffen - sind aber immer noch machbar."


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