Keine großen Sprünge

Die Schachspieler des SV Grün-Weiß Niederwiesa müssen im Tabellenkeller überwintern. Frohen Mutes sind vor Weihnachten die Bundesliga-Damen.

Niederwiesa.

In Niederwiesa wackelt in diesen Tagen der Turm bedenklich und der König ist in Gefahr: Denn die Saison in der 1. Landesklasse läuft für die Schachspieler des SV Grün-Weiß Niederwiesa gar nicht nach Plan. Kämpfte das Team in der abgelaufenen Saison noch um den Aufstieg, finden sich die Niederwiesaer Denksportler aktuell im Tabellenkeller der Staffel A wieder. Nach fünf von neun Spieltagen wird die Mannschaft auf dem vorletzten Tabellenplatz geführt.

Gerade einmal einen Zähler konnten die Grün-Weißen erkämpfen. So kehrte die Truppe um Mannschaftsleiter Tom Zimmermann von der jüngsten Partie bei der Spielvereinigung Ebersbach mit einer 3,5:4,5-Niederlage zurück nach Mittelsachsen, obwohl Nachwuchsspieler Niklas Preißler seinen Punkt sogar kampflos erhielt. Fünfmal endeten die Partien remis, zwei Einzelspiele gewann Ebersbach. Nun müssen die Niederwiesaer im nächsten Jahr richtig Gas geben, um die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 19. Januar zu Hause gegen Blumenau.

Auf die Frauen des SV Grün-Weiß warten die beiden nächsten Bewährungsproben schon an diesem Wochenende. Nachdem sie in der 2.Bundesliga zunächst gegen den USV Dresden 5:1 gewannen und dann mit dem gleichen Ergebnis dem SC Rotation Pankow unterlagen, sind die Niederwiesaerinnen auf Rang 4 gelistet. Nun baut die Mannschaft gegen zwei Leipziger Vertretungen auf den Heimvorteil.

"Wir wollen mit Steffi Arnhold, Kerstin Arnhold, Mirjam Peglau, Charis Peglau, sowie Ulrike Kindt und Sabine Schiffer antreten. Ich stehe dagegen nicht zur Verfügung", sagt die erfahrene Spielerin Martina Nobis. Zunächst steht am Samstag das Duell mit dem SC Leipzig-Lindenau auf dem Plan. Am Sonntag gilt es gegen die SG Leipzig. "Gegen Leipzig-Lindenau ist ein Mannschaftspunkt durchaus machbar, gegen die SG Leipzig dürfte das schwierig werden", schätzt Martina Nobis ein.

Unter Zugzwang steht Niederwiesa dabei auf keinen Fall. Die Mannschaft hat sich für die Saison den Klassenerhalt auf die Fahnen geschrieben und liegt nach dem Auftaktsieg gegen Dresden im Plan. Die beiden Bundesliga-Spiele werden wieder in einem Raum des Fördervereins für Nachwuchssport Flöha an der Turnerstraße ausgetragen.

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