Klassenerhalt rückt etwas näher

Die Tischtennis-Damen der HSG Mittweida haben beim 7:7 gegen den Post SV Plauen einen Punkt erkämpft. Obwohl mehr drin war, sehen es die Spielerinnen positiv.

Mittweida.

Als am Sonntag sicherlich viele Menschen am Mittagstisch saßen, ist die Landesliga-Partie der Mittweidaer Tischtennis-Damen gegen den Post SV Plauen gerade in die heiße Phase gegangen. Die Anspannung war spürbar in der Turnhalle an der Lauenhainer Straße. Letztlich verbuchten die HSG-Damen einen Teilerfolg beim 7:7 gegen die Vogtländerinnen. Durch das Remis verließen die Mittweidaerinnen den Relegationsplatz.

"Ich denke, dass es für uns ein gewonnener Punkt ist", sagte die Mittweidaer Mannschaftsleiterin Wiebke Lindner. Sie brachte ihr Team in ihrem letzten Einzel durch einen glatten 3:0-Erfolg gegen Daniela Petzold in Führung. Damit hatten die HSG-Frauen einen Punkt bereits sicher. Doch die 15-jährige Celine Eulitz unterlag im letzten Match in einem Duell zweier Nachwuchsspielerinnen der Plauenerin Sara Rosinski, die stark aufspielte und alle ihre drei Einzel gewann. "Über diese Niederlage werde ich mich noch einige Stunden ärgern", sagte die Gymnasiastin aus Mittweida. Eine neue Situation sei es für sie allerdings nicht gewesen, das abschließende Match zu bestreiten. "Bei den Heimspielen mache ich das öfters und es ging auch schon anders aus. Aber so ist das Leben manchmal", sagte Celine Eulitz schelmisch. Ihre zwei Einzel zuvor entschied sie klar für sich. "Ich möchte in dieser Saison schon gern in der Landesliga bleiben, weil mir die Bezirksliga persönlich zu langweilig ist." Die 15-Jährige wird in der Landesliga mehr gefordert. "Allerdings muss ich mich am Tisch noch mehr bewegen."

Seit vier Jahren gehört sie und mit Anne Pintaske ein weiteres Mittweidaer Talent zum Stamm-Vierer der Mittweidaer Frauen. "Seitdem legte die Mannschaft eine kleine Berg- und Talfahrt hin. Zwischen zwei Aufstiegen aus der Bezirksliga konnten die Mittweidaerinnen vor zwei Jahren die Klasse in der Landesliga nicht halten. Das soll diesmal anders werden. "Ich denke, dass wir zumindest nicht mehr direkt absteigen können", sagt Wiebke Lindner. "Wenn wir am Ende noch den Relegationsplatz umgehen, hätten wir den Klassenverbleib direkt geschafft." Britta Koopmann - die vierte Dame im Team - wünschte sich bei der Verabschiedung der Plauenerinnen ein Wiedersehen in der nächsten Saison. Ihr letztes Einzel gegen Alena Hryzakova erwies sich als vorentscheidend. Es war das einzige Match, das über fünf Sätze ging. Koopmann wehrte bei diesem taktisch geprägten Duell im vierten Durchgang zwei Matchbälle ihrer Gegnerin ab und gewann 15:13, unterlag allerdings im fünften Satz mit 6:11. "Für die Entwicklung unserer beiden Nachwuchshoffnungen wäre es wichtig, in der Landesliga zu bleiben", sagte sie. "Wir sehen ja, dass sie hier Fortschritte machen."

Zum Mittweidaer Team gehört noch die indische Studentin Niyati Dave, die im Januar bei der 5:8-Niederlage gegen Aufbau Chemnitz zum Einsatz kam und dort alle ihre drei Einzel gewann. Dennoch bleibe sie Ersatzspielerin, so Koopmann.

Für die Mannschaft geht es in der Landesliga im März mit drei Auswärtsspielen weiter, in denen das Team die Weichen für den Klassenerhalt stellen kann. Vor allem die nächsten beiden davon werden von Bedeutung: Am 7. März gastieren die Mittweidaerinnen beim punktlosen Neunten TTV 1948 Hohndorf II. Ende März reisen die HSG-Frauen dann unter anderem zur TSG Markkleeberg, die durch das Remis der Mittweidaerinnen auf Relegationsplatz8 abgerutscht ist.


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