Knapper Sieg im Kellerduell

Die Basketballer des TSV Dittersbach haben in der Landesliga den USV TU Dresden mit 72:71 bezwungen. Doch so eng musste es eigentlich nicht werden.

Dittersbach.

Tief durchgeatmet hat Patrick Fuhrmann am Sonntagnachmittag nach dem Sieg der Dittersbacher Landesliga-Basketballer gegen den USV TU Dresden. "Der Erfolg war ganz wichtig, weil wir den Abstand auf die Dresdner vergrößert haben", sagte der Dittersbacher Basketball-Abteilungsleiter über den knappen 72:71-Erfolg.

Dass es in der Schlussphase noch einmal so eng wurde, war für ihn aber unnötig. "Normalerweise nehmen wir uns vor, pro Spiel nur 60Punkte gegen uns zu bekommen. 71 sind schon zu viel." Mit der eigenen Ausbeute zeigte er sich dagegen zufrieden, allerdings hätte das Ergebnis klarer sein können. Im ersten Viertel waren die TSV-Korbjäger Herr der Lage und erarbeiteten sich eine 24:9-Führung. "Danach haben wir allerdings ebenso stark wieder nachgelassen." Im zweiten Viertel brauchten die Dittersbacher fast den gesamten Vorsprung auf.

Beim Stand von 34:30 war zur Halbzeit das Geschehen schon ausgeglichen. Danach gerieten die Mittelsachsen sogar in Rückstand. "Wir haben dann aber schnell wieder Zugriff auf den Gegner bekommen", so Fuhrmann, dessen Team mit einem 51:53-Rückstand ins letzte Viertel ging. Hier war die Partie lange offen. Als die Hausherren mit einem erfolgreichen Drei-Punkte-Wurf zwei Minuten vor Schluss auf 71:65 davonzogen, sah es nach einer Entscheidung aus. Doch die Dresdner konterten ihrerseits mit einem Dreier und hatten mit drei Freiwürfen in den Schlusssekunden die Chance auszugleichen. Allerdings hätten sie dafür den dritten mit Absicht daneben werfen und den Rebound gewinnen müssen, doch sie trafen alle drei. Dittersbach nutzte den Ballbesitz, um die Zeit ablaufen zu lassen.

"So dramatisch hätten wir es nicht machen müssen", sagte nach der Partie René Grunwald, der sechs Punkte beisteuerte. Die Dittersbacher bleiben trotz des Erfolgs Vorletzter, haben aber den Anschluss an das Mittelfeld hergestellt. "Die Hauptsache ist, dass der Abstand auf den Letzten gewachsen ist." (rosd)

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