Langenauer dürfen in die Landesklasse aufsteigen

Fußball: Kreisverband legt Regelungen für das Ende der Spielzeit fest

Mittweida.

Der Vorstand des Kreisverbandes Fußball hat am Donnerstagabend während einer Videokonferenz offiziell das Auslaufen der Spielzeit 2019/20 zum 30. Juni beschlossen. Zugleich wurden Regelungen für alle noch offenen Fragen wie Aufstieg und Abstieg getroffen, sagte Andreas Schramm (Foto), der Präsident des KVF Mittelsachsen.

So werden in dieser Spielzeit definitiv keine Ligapartien mehr angepfiffen - auch wenn die lokalen Behörden noch vor dem 30. Juni ihre Freigabe dafür erteilen würden. Zur Ermittlung der jeweiligen Staffelsieger wird die Tabelle zum 13. März unter Einbeziehung der Quotientenregel herangezogen. Dies bedeutet, dass Fortuna Langenau als Tabellenerster der Mittelsachsenliga das Aufstiegsrecht für die Landesklasse erhält. Als Meister wird die Fortuna jedoch nicht geehrt, denn darauf verzichtet der KVF ebenso wie der Sächsische Fußballverband.

Aufsteiger in die Mittelsachsen-liga ist der SV Wacker Auerswalde, Absteiger wird es dagegen keine geben, so Schramm. "Jede Mannschaft erhält das Startrecht für die Liga, in der sie aktuell spielt." Eine Ausnahme seien Teams, die bereits vor dem 13. März ihren Rückzug aus dem Spielbetrieb verkündet hatten. Offen ist das weitere Vorgehen beim Pokal der Männer. Während die Wettbewerbe der Frauen, Jugend und der Freizeitfußballer ohne Ermittlung eines Pokalsiegers beendet werden, sollen die restlichen Partien im Kreispokal wenn möglich ausgetragen werden. "Das ist auch nach dem 30. Juni möglich. Wir haben zudem die Möglichkeit, den Modus anzupassen", sagte Schramm. Denkbar sei zum Beispiel ein Final-Four-Turnier, das an einem Tag mit verkürzter Spielzeit ausgetragen wird. Aktuell sind noch acht Teams im Rennen.

Zudem beschloss der Kreisverband, die Strukturreform der Spielklassen nicht zu verschieben, sondern wie geplant zur neuen Saison umzusetzen. Dies bedeutet, dass es künftig in der Mittelsachsenklasse statt einer nun zwei Staffeln gibt. Dazu kommen zwei Staffeln in der Kreisliga und vermutlich ebenso viele in der Kreisklasse. "Wichtig ist, dass in der Mittelsachsenliga und den beiden Staffeln der Mittelsachsenklasse keine Spielgemeinschaften erlaubt sind", betonte Schramm. Diese Regelung betrifft die SpG Conradsdorf/Halsbrücke, die als Dritter der Kreisliga Süd in die Mittelsachsenklasse aufsteigt.

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