Letzter Akt im Aufstiegskampf

In der Fußball-Mittelsachsenklasse treffen die beiden Anwärter auf die Meisterschaft morgen direkt aufeinander. Dabei kann Hainichen mit einem Sieg über Siebenlehn nach zwei Jahren in die Mittelsachsenliga zurückkehren.

Hainichen/Striegistal.

Die Spielplaner beim Kreisverband Fußball Mittelsachsen können sich auf die Schulter klopfen. Am letzten Spieltag in der Mittelsachsenklasse kommt es zu einem echten Endspiel um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Mittelsachsenliga.

Der Zweite Hainichener FV (50Punkte) empfängt um 16 Uhr Spitzenreiter Siebenlehner SV (51). Nur mit einem Sieg können die Gastgeber ihren Kontrahenten in der Tabelle noch überflügeln und die Rückkehr in die Mittelsachsenliga perfekt machen. "Natürlich peilen wir diesen auch an, aber es wird eine schwere Aufgabe", sagt HFV-Trainer Christian Schulze. "Natürlich wäre es mir lieber gewesen, wenn wir die Meisterfrage schon eher zu unseren Gunsten geklärt hätten."

Dabei sind die Hainichener inzwischen durchaus erfahren, was die Entscheidungen am letzten Spieltag betrifft. Vor zwei Jahren schlugen die Hainichener kurz vor Saisonende in Riechberg den TSV Großwaltersdorf mit 2:1 und jubelten über den Klassenerhalt. Später mussten die HFV-Kicker dennoch den Gang in die Mittelsachsenklasse antreten, da aus der Landesklasse Flöha und Lichtenberg zurück in den Kreis kamen. Aus der Mittelsachsenklasse wären sie im vergangenen Jahr fast in die Liga zurückgekehrt. Doch im Fernduell mit dem SV Mulda blieben die Erzgebirger Sieger, nachdem sie in Burkersdorf in der Nachspielzeit das 2:1 erzielten und ihrerseits aufstiegen. "Diesmal müssen wir wenigstens nicht auf andere Plätze schauen, da sich alles bei uns entscheidet", sagt Schulze.

Auch im Abstiegskampf der Mittelsachsenklasse ist es plötzlich wieder spannend. Nachdem Landesklasse-Vertreter SV Barkas Frankenberg sich in der vergangenen Woche entschloss, in die Mittelsachsenliga zurückzukehren, gibt es in der Mittelsachsenklasse nun wahrscheinlich zwei Absteiger. Der Letzte Zuger SV (14./20) muss in Claußnitz (7./35) gewinnen, um sich für seine Aufholjagd in den vergangenen Wochen zu belohnen. Der LSV Großhartmannsdorf (13./21) empfängt den SSV Sayda (9./32). Die Fußballer der SG Striegistal (12./22) haben es im Heimspiel gegen die SG Dittmannsdorf (8./33) in der eigenen Hand, die Klasse zu halten. "Und das ist erst einmal das Gute an der Konstellation", sagt der Striegistaler Trainer Roland Werner. "Aber die Dittmannsdorfer kommen bestimmt nicht in Badelatschen zu uns."

Der SV Marbach (6./38) kann mit einem Punktgewinn gegen den SV Lichtenberg II (11./30) seinen 6.Platz festigen. Fortschritt Lunzenau (10./30) hat noch die Chance, im besten Fall auf den 8. Platz zu klettern. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Wacker Auerswalde.

In der Mittelsachsenliga beschließt der BSC Motor Rochlitz (9./31) die Saison morgen mit einem Heimspiel gegen den SV Hartmannsdorf II (7./33) und kann seinen Gegner noch überholen. Germania Mittweida II (3./43) muss beim FSV Motor Brand-Erbisdorf (13./14) antreten.

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