Lichtenauer Talent will international starten

Motorsport: Richard Irmscher peilt nach Gesamtplatz 2 im ADAC-Minibike-Cup den Northern-Talent-Cup an

Lichtenau.

Nach dem Gewinn der Silbermedaille im diesjährigen ADAC-Minibike-Cup hat Richard Irmscher eine positive Saisonbilanz gezogen. "Ich freue mich über den Vizemeistertitel. Natürlich bin ich mit dem Ziel, den Gesamtsieg zu holen, zum Finale auf dem Templiner Ring gefahren. Aber das wollten meine direkten Konkurrenten Ben Wiegner aus Plauen und Mika Siebdrath aus Wildenfels auch", sagte das Motorsporttalent aus dem Lichtenauer Ortsteil Ottendorf. Im allerletzten Saisonrennen haben alle eng beisammen gelegen, in jeder Kurve übernahm ein anderer die Führung, so Irmscher. "Ich habe bis zur Ziellinie gekämpft und bin deshalb mit meiner Leistung zufrieden."

Bei den 16 Rennen des ADAC- Minibike-Cups fuhr der Ottendorfer, der eine Viertakt-Honda NSF mit 100 Kubikzentimeter Hubraum einsetzte, 13-mal aufs Podest. In der kommenden Saison wird der Schüler des Peniger Gymnasiums nicht wieder im ADAC-Minibike-Cup antreten. "Ich will mich 2021 für den Northern-Talent-Cup bewerben", so der Elfjährige. In dieser internationalen Serie werden 250-er Einzylinder-Viertakter der Marke KTM nach Moto3-Reglement gefahren. Momentan starten dort Bewerber aus zehn europäischen Ländern. (sfrl)

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