LSV rückt nicht vom Saisonziel ab

Fußball: Zwischenbilanz in der Mittelsachsenklasse

Freiberg.

Acht Spieltage sind in der Fußball-Mittelsachsenklasse gespielt, und langsam kristallisiert sich heraus, welche Teams um den Aufstieg kämpfen oder aufpassen müssen, nicht abzusteigen. Dabei gibt es bislang auch die ein oder andere Überraschung.

Eine solche ist die LSV Großhartmannsdorf, die mit 19 Zählern punktgleich mit dem Tabellenführer aus Auerswalde auf Rang 2 liegt. Gegen jenen Kontrahenten kassierte die LSV bislang auch die einzige Niederlage - trotz Halbzeitführung jubelten am Ende die Wacker-Kicker über einen 2:1-Erfolg. Nach dem 7. Platz in der Vorsaison ist man in Großhartmannsdorf trotzdem zufrieden mit dem Saisonstart. "Das hätte ich nicht erwartet", sagt Trainer Kai Werner. "Die jungen Spieler sind reifer geworden, die Mannschaft gefestigter. Dazu haben wir noch das notwendige Quäntchen Glück", zählt er die Gründe für den Aufschwung auf. Von höheren Aufgaben will Werner aber noch nichts wissen. "Unser Ziel war vor der Saison Platz 5 bis 7 - und dabei bleiben wir erst einmal." Die Saison sei noch lang, so der LSV-Trainer.

Neben dem TSV Einheit Claußnitz, der mit 17 Punkten auf Rang 3 im Nacken des Führungsduos sitzt, findet sich der Siebenlehner SV wieder, dessen Rückstand zur Spitze ebenfalls nur zwei Punkte beträgt. Nach dem bitteren Abstieg aus der Mittelsachsenliga hatten sich die Siebenlehner Platz 4 als Saisonziel vorgenommen, wie Trainer Andreas Schnobl (Foto) verrät. "Mit der Platzierung sind wir daher durchaus zufrieden." Allerdings habe seine Elf teilweise unnötig Punkte verschenkt, so der SSV-Coach. "Wir sehen, was sich ergibt und reden im März weiter."

Fünf Punkte liegen zwischen Siebenlehn und dem SSV Sayda sowie der SG Dittmannsdorf, die damit das Mittelfeld anführen, auf Platz 9 rangiert die Reserve des SV Lichtenberg. Den Blick nach unten richten müssen dagegen die Teams ab Rang 10, den Einheit Bräunsdorf mit 8 Zählern belegt. Mit drei Punkten Rückstand dahinter findet sich der 1. FC Burkersdorf, der Anfang September seinen bislang einzigen Dreier gefeiert hat. Ebenso kritisch ist die Lage beim Aufsteiger aus Zug, der bislang lediglich vier Punkte gesammelt hat und seit dem Auftakterfolg am 1.Spieltag gegen Falkenau sieglos ist. Jene Falkenauer warten sogar noch auf ihren ersten Dreier überhaupt in dieser Saison - sodass es wenig überrascht, dass die rote Laterne vorübergehend beim TSV ein Zuhause gefunden hat. (frgu)

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