Lunzenauer ergattern in letzter Minute ein Remis

Die Fußballer von Fortschritt haben in der Mittelsachsenklasse Spitzenreiter Wacker Auerswalde ein 2:2 abgerungen. Auch der SC Altmittweida lieferte einem Favoriten Paroli.

Lunzenau/Altmittweida.

Kurz vor dem Schlusspfiff haben sich die Mittelsachsenklasse-Fußballer von Fortschritt Lunzenau gegen Spitzenreiter Wacker Auerswalde noch belohnt. Romuald Ndoumbe erzielte in der Nachspielzeit das 2:2 für die Lunzenauer und machte damit das Rennen um den Staffelsieg noch spannender, als es ohnehin ist.

"Für uns ist es sicherlich ein glücklicher Punkt", sagt der Lunzenauer Trainer Lars Berger. "Allerdings hatten wir gerade in der ersten Halbzeit richtig gute Chancen, aus denen eigentlich zwei Tore fallen müssen." Einen Weckruf brauchte es trotzdem. Schon kurz nach dem Anpfiff lag der Ball im Lunzenauer Tor, doch der Treffer wurde nicht anerkannt.

In der 25. Minute brachte der Auerswalder Vereinsvorsitzende Danny Haunstein die Gäste in Führung. Diese baute Thomas Wiedemann in der 70. Minute aus. "Allerdings müssen wir einfach noch ein weiteres Tor nachlegen und die Partie entscheiden", sagte der Auerswalder Trainer Dirk Winter. Dies geschah trotz bester Chancen nicht, und auf der Gegenseite bekamen die Lunzenauer einen Handelfmeter zugesprochen, den Til Genrich in die Maschen beförderte (73.). Ndoumbe gelang dann noch das 2:2.

"Wir hätten uns mit einem Sieg etwas in der Tabelle absetzen können, doch dafür müssen wir die Chancen besser nutzen", so Dirk Winter. Trotz des Gegentors in der Nachspielzeit ist sein Team weiter Spitzenreiter. An einen möglichen Staffelsieg will er keinen Gedanken verschwenden. "Wir haben einen dünnen Kader und denken weiterhin von Spiel zu Spiel."

Den SV Wacker Auerswalde sieht der Altmittweidaer Trainer Manuel Weber als Staffelfavoriten. Und fast hätte seine Mannschaft am Sonntag den Auerswaldern im Titelrennen noch geholfen. Im Nachbarschaftsduell gegen den TSV Einheit Claußnitz unterlagen die Altmittweidaer knapp mit 2:3, lagen dabei zweimal in Führung. "Fußballerisch sind die Claußnitzer vielleicht nicht das beste Team in der Staffel, aber sie haben eine große Moral. Wir hätten in der Schlussphase noch einen Elfmeter bekommen können, doch leider hat der Schiedsrichter nicht gepfiffen." Die Kulisse an der Reichskrone war würdig: 162 zahlende Zuschauer - und damit sogar acht mehr als beim zeitgleichen Landesliga-Topspiel von Germania Mittweida - bildeten einen schönen Rahmen. Mit 14 erkämpften Punkten stehen die Altmittweidaer auf dem 8. Platz. "Mit der Ausbeute können wir als Aufsteiger zufrieden sein, auch wenn wir teilweise einige Punkte liegengelassen haben."

Der SV Marbach zierte in den vergangenen Wochen oft das Ende der Tabelle in der Mittelsachsenklasse. Nun haben sich die Striegistaler etwas Luft verschafft: Sie gewannen am Sonntag beim TSV Falkenau mit 2:1 und feierten damit den zweiten Auswärtssieg in Folge. Adrian Reuter (7.) sowie Ronny Wiesner (45.+3) sorgen mit ihren Treffern dafür, dass Marbach auf Platz 10 kletterte.

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