Milkauerinnen stark am Netz

Die Volleyballerinnen des SVU haben an ihrem Heimspieltag fünf Zähler gesammelt. Die Männer bauten in der Fremde ihre Tabellenführung aus.

Milkau.

Hinter den Volleyball-Mannschaften des SV Union Milkau liegt ein erfolgreiches Punktspiel-Wochenende. Sowohl die Frauen als auch die Männer gewannen ihre Partien nach zum Teil nervenaufreibenden Sätzen.

Die Bezirksklasse-Damen sammelten beim Heimspieltag in der Frankenauer Halle fünf Punkte und festigten damit ihren 3. Platz in der Tabelle. Sie bezwangen zunächst die USG Chemnitz mit 3:0 (25:20, 25:17, 25:18). "Doch da haben es uns die Chemnitzerinnen besonders im ersten Satz, der viele lange und intensive Ballwechsel hatte, schwer gemacht", sagt die Milkauer Angreiferin Rosi May. Im Team erinnerten sich die Spielerinnen zuvor an alte Zeiten zurück. "Es waren erstmals wieder alle Frauen am Netz, die vor fünf, sechs Jahren in der Bezirksliga dabei waren und seitdem aufgrund von Schwangerschaften ausgesetzt hatten", sagte May. "Auf dem Feld standen nun Mütter von 13 Kindern." Und diese zeigten, dass sie nach wie vor mithalten können. In den beiden weiteren Sätzen ließen sie nichts anbrennen.

Im zweiten Spiel wurde es da schon spannender. Gegen den Chemnitzer VV III gewannen die Unionerinnen letztlich 3:2 (22:25, 31:29, 25:15, 11:25, 15:7), mussten sich zuvor allerdings öfter zurück in die Partie kämpfen. "Den ersten Satz haben wir etwas verschlafen, den hat Chemnitz verdient gewonnen", sagte May. Im zweiten ging es dann in die Verlängerung. "Da haben wir schon 24:20 geführt und den Sack nicht zugemacht." Danach hatte jedes Team die Chance auf den Satzgewinn, den sich die Gastgeberinnen mit 31:29 holten. "Die Zuschauer haben lautstark mitgefiebert." Den dritten Durchgang beherrschten die Milkauerinen souverän (25:15), im vierten geriet der Sport aufgrund eines medizinischen Notfalls in der Halle kurz in den Hintergrund. "Die Partie war 30 Minuten unterbrochen", so May. Die SVU-Damen verloren den Satz mit 11:25 und lagen im Tie-Break schon mit 3:7 zurück. Doch mit zwölf Punkten in Serie drehten die Milkauerinnen nicht nur den Satz, sondern damit auch das Match zu ihren Gunsten. "Wie sie sich nach den Rückschlägen zurückgekämpft haben, war schon eindrucksvoll", sagte SVU-Trainer Tilo Gerstenberger.

Während die Milkauer Frauen in Frankenau über drei Stunden um die Punkte kämpfen mussten, erlebten die Bezirksliga-Männer des Vereins im Auswärtsspiel bei der WSG Oberreichenbach einen ähnlich spannenden Nachmittag. Die SVU-Herren siegten in 94 Minuten mit 3:1 (17:25, 25:23, 25:23, 26:24) - und das, obwohl sie im gesamten Match weniger Punkte erkämpften als die Gastgeber. "Doch es waren die knappen Sätze, die wir für uns entschieden haben", sagte Angreifer Michael Sperling zu dem Duell. "Im ersten Satz waren wir noch nicht richtig da, doch danach haben wir mit großem Einsatz um jeden Punkt gekämpft." So sei besonders die Feldabwehr so gut gewesen wie seit Jahren nicht, so Sperling. Da Oberreichenbach im Anschluss den Hennersdorfer SV im Verfolgerduell mit 3:1 geschlagen hatte, bauten die Milkauer ihren Vorsprung auf den Zweiten auf fünf Punkte aus.

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