Mit anderem Coach zum Erfolg?

Die Handballsaison neigt sich dem Ende entgegen. Die Männerteams aus Oederan und Niederwiesa müssen dringend punkten.

Oederan/Niederwiesa.

Die Anzahl der Spiele in der Handball-Bezirksliga wird immer kleiner, doch die Sorgen der Regionalvertreter in der Männer-Bezirksliga dafür immer größer. Noch vier Spieltage stehen bis zum Saisonende auf dem Programm. Und die Teams aus Oederan und Niederwiesa brauchen noch dringend Punkte für den Klassenerhalt.

Beim SV Niederwiesa (10. Platz/15:21 Punkte) verursachte die Auswärtsniederlage bei der USG Chemnitz in dieser Woche noch heftige Kopfschmerzen. "Natürlich war die Enttäuschung nach dem Spiel in Chemnitz groß, aber jetzt geht es um die nächste Aufgabe. Und diese lautet Heimspiel gegen den Tabellenvierten HC Fraureuth", sagt Trainer Martin Herwick. "Aber es bringt nichts, weiter darauf zu schauen, was vergangene Woche passiert ist. Wir müssen nach vorn blicken", sagt der Niederwiesaer Übungsleiter. Sein Team sei gegen Fraureuth, das bisher 22:14 Punkte sammelte, jedoch klarer Außenseiter und könne deshalb relativ befreit agieren. "Wir müssen an zwei Punkte glauben, im Angriff geordnet agieren, ein optimales Rückzugsverhalten an den Tag legen und technische Fehler vermeiden", zählt Herwick die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Handballkampf auf, der morgen, 16Uhr in der Sporthalle des Samuel-von-Pufendorf-Gymnasiums Flöha beginnt. Nachholebedarf gebe es auch in der Abwehr. "Defensiv müssen wir aggressiver und stabiler agieren. Denn meine Mannschaft kassiert zu viele einfache Tore", kritisiert der Coach, der von seiner Truppe einen engagierten Kampf erwartet.

Beim Auswärtsspiel des HV Oederan (11./10:24) beim SV Rotation Weißenborn (9./15:21) wird morgen ab 18 Uhr ein anderer Trainer auf der Bank sitzen. Denn Robert Eckardt ist für die HVO-Recken zuständig. Er vertritt ausnahmsweise den etatmäßigen Übungsleiter Michael Kranz, der aus familiären Gründen verhindert ist. Im Kader ist Riccardo Seidel aus beruflichen Gründen nicht dabei, Frank Fleischer fehlt weiterhin wegen einer Verletzung. "Die Weißenborner haben ja in Sachen Klassenerhalt auch noch ein paar Sorgen. Und ich hätte nichts dagegen, wenn diese sportlichen Probleme morgen noch etwas größer werden würden", sagt der etatmäßige Oederaner Chef. Er wisse, dass für sein Team die Stunde der Wahrheit längst geschlagen habe. Denn es dürfte schon jetzt so gut wie sicher sein, dass mindestens zwei Teams den Weg nach unten antreten müssen. Und nach dieser Rechnung fehlen den Männern des HVO derzeit fünf Zähler bis zum rettenden Ufer. Allerdings hat Oederan noch ein Nachholspiel gegen den Tabellenletzten HC Annaberg-Buchholz zu bestreiten.

Die Damen des HV Oederan (4./23:13) und des VfB Flöha (7./18:16) beschäftigen sich seit Monaten nicht mit dem Abstieg. Vielmehr befinden sie sich in der Bezirksklasse in ruhigem Fahrwasser. Beide Mannschaften sind am Sonntag gefordert und gehen als Favoriten auf das Parkett.

Die Oederanerinnen müssen beim SV Rotation Weißenborn II (9./9:25) antreten und könnten sich durch einen Sieg die Chancen, in der Endabrechnung noch den Sprung auf den 3. Tabellenplatz zu schaffen, erhalten. Heimrecht besitzen die Flöhaer VfB-Amazonen, die es in heimischer Halle mit dem SV Niederfrohna (12./2:32) zu tun bekommen. Durch einen Doppelpunktgewinn im Duell mit dem Tabellenletzten könnten die Gastgeberinnen ihren Mittelfeldplatz untermauern.

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