Mit Double in die Sommerpause

Zum vierten Mal in Folge haben sich die Falkenauer Frauen den Fußball-Kreispokal gesichert. Dabei hatte der Trainer im Finale ein glückliches Händchen.

Falkenau.

Am Ende sind sie ihrer Favoritenrolle gerecht geworden: Die Damen des TSV Falkenau haben mit einem 6:2-Sieg über die SpG. Sayda/Voigtsdorf/Bobritzsch den Kreispokal gewonnen - und das zum vierten Mal in Folge. Zugleich holten sie damit das Double, denn auch in der Meisterrunde der Kreisliga setzten sich die TSV-Fußballerinnen souverän durch.

"Und das auch ohne Punktverlust", wie Trainer Marko Kuche betont "Diese Leistung macht mich sehr stolz." In der Kreisklasse siegten die Falkenauerinnen in 18 Partien jedes Mal und erzielten dabei exakt 100 Tore. Und auch im Pokal hielten sie sich schadlos, mussten lediglich im Halbfinale bei der SpG. Auerswalde/Sachsenburg in die Verlängerung. Der krönende Abschluss der "tollen Saison" war der Pokalsieg in Lunzenau.

Die Partie dort begann für TSV-Damen perfekt: Bereits nach fünf Minuten netzte Nicole Schubert zur Führung ein. "Und das, obwohl wir erst einmal in das Spiel reinfinden mussten", so Kuche. Auffällig: Er wechselte bereits nach 12 Minuten das zweite Mal, was allerdings nicht an eventuellen Verletzungen lag. "Die Bedingungen waren nicht ohne, für beide Teams. Wir hatten genug Wechsler mit, es ging also darum, den Mädels etwas Pause zu gönnen." Gelohnt haben sich die Wechsel definitiv, denn alleine Laura Fischer, die für Nicole Schubert ins Spiel kam, traf im weiteren Verlauf noch dreimal. Jennifer Mittmann - die zudem zwischenzeitlich zum 3:2 ins eigene Tore traf - und die ebenfalls später eingewechselte Caroline Guse machten den Pokalsieg für die Falkenauerinnen perfekt.

Der wiederum ist die Krönung einer sportlich erfolgreichen Entwicklung der letzten Jahre. "Seit 2015 haben wir neun Titel geholt", sagt Trainer Kuche. Da kommt natürlich immer wieder die Frage auf, ob man nicht auch höherklassig auf Torejagd gehen will. Voraussetzung dafür wäre aber der Wechsel auf das Großfeld. "Und da sehen wir aktuell keinen Bedarf." Die Mehrheit der Mannschaft habe sich dafür ausgesprochen, weiter auf Kleinfeld zu spielen. "Wir selbst haben nicht genug Spielerinnen für das Großfeld, das ist leider so." Und eine Spielgemeinschaft sehe man derzeit ebenfalls kritisch. "Ich will es nicht für immer ausschließen", so der 49-Jährige. "Aber es muss einfach passen. Wenn wir eine Spielgemeinschaft eingehen, bleiben dann vielleicht Spielerinnen weg, weil der Kader zu groß ist. Und falls man nach einem Jahr feststellt, dass es doch nicht klappt, steht man ohne alles da", erklärt Kuche, der früher für Optik Rathenow auf Torejagd ging.

Für die Falkenauerinnen steht nun aber erst einmal die Sommerpause auf dem Programm. Für die neue Saison haben sie sich nicht viel vorgenommen. "Das ist von so vielen Faktoren abhängig", so Kuche. "Wir wollen versuchen oben dranzubleiben. Wichtig ist, dass es allen Spaß macht."

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