Mit Kantersieg zum Staffelsieg

Die Hockey-Herren des Freiberger HTC stehen als Sieger ihrer Staffel in der Verbandsliga im Halbfinale um den Aufstieg in die Mitteldeutsche Oberliga. Sie bezwangen den Chemnitzer PSV deutlich mit 3:0 und treffen im Halbfinale auf einen Gegner aus Thüringen.

Freiberg.

Bei tropischen Temperaturen haben die Hockeyspieler des Freiberger HTC gestern Vormittag gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Durch den deutlichen 5:0-Erfolg gegen den Chemnitzer PSV verdrängten sie ihren gestrigen Gegner nicht nur von Platz 1 der Vorrundentabelle, sondern sicherten sich somit auch mit dem achten Sieg am 11. Spieltag das Heimrecht für die Halbfinalpartie.

"Wir sind heute mit dem Auftritt unserer Jungs sehr zufrieden", schätzte Hockey-Sportchef Herbert Seifert die Leistung des Teams ein. "Nach der 1:0-Hinspielniederlage war ein Sieg in dieser Höhe nicht unbedingt zu erwarten." Von Beginn an erarbeiteten sich die Gastgeber mehr Spielanteile und hätten eigentlich schon durch die beiden Strafecken in der Anfangsviertelstunde in Führung gehen müssen.

"Wir haben hier nicht nur viele Standards, sondern auch mehrere Großchancen liegen lassen. Normalerweise rächt sich so etwas schnell." So brauchte es weitere fünf dieser Strafecken, bevor Anton Kulikov (31.) kurz vor dem Pausentee den Ball über die Chemnitzer Torlinie drückte. Markus Kunath schraubte mit einem Doppelpack das Freiberger Torekonto in den Folgeminuten gar noch auf drei Treffer hinauf (33., 35.) "Das waren wahrscheinlich die spielentscheidenden Minuten, denn bei uns ist der Knoten geplatzt, den Chemnitzern ist hingegen nichts mehr eingefallen", so Seifert.

Der FHTC behielt auch nach dem Seitenwechsel das Zepter in der Hand und brachte nahezu ungefährdet mit zwei weiteren Treffern durch Philipp Wella (40.) und Anton Kulikov (55.) den Sieg und damit den Staffelsieg endgültig in trockene Tücher.

Mit nunmehr 25 erspielten Punkten und 39:6 Toren laufen die Gelb-Schwarzen am 11. Juni im Halbfinale um den Oberligaaufstieg zu Hause gegen den Zweitplatzierten der Staffel A, den Erfurter HC auf. "Dann geht es für uns komplett neu los, aber mit einer Leistung wie heute sollte im Halbfinale gegen die Thüringer durchaus der Sieg drin sein. Dafür müssen wir uns jetzt konzentriert vorbereiten", mahnt Seifert.

Der Chemnitzer PSV muss im zweiten Halbfinale beim Sieger der Staffel A, dem ATV Leipzig III, ran. Das Aufstiegsfinale ist für den 18. Juni angesetzt. Dann wird allerdings auf neutralem Boden gespielt. "Stand jetzt ist uns der Spielort noch nicht bekannt, aber vorerst interessiert uns nur das Halbfinale in zwei Wochen", fügte der Sportchef der Hockeyabteilung an.

Statistik FHTC: Ströhle, Kraus, Kunath (2), Wella (1), Kulikov (2), Boeck, Seibel, Kaulfürst, Papendick, Schmidt, Kalke, Friedrich, Jahnke, Preußler, Steinbrink, Straube

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