Mit Schwung in die Rückrunde

Die Volleyballer des 1. VV Freiberg haben sich in der Sachsenklasse im Mittelfeld etabliert. Die ersten Aufgaben im neuen Jahr haben es aber in sich.

Freiberg.

Die "Heimfestspiele" der Freiberger Volleyballer gehen am Wochenende weiter. Nachdem bereits die Damen und die zweite Herrenmannschaft des 1. VVF mit Heimturnieren ins neue Jahr gestartet sind, zieht nun das Sachsenklasse-Team nach - hat dabei jedoch ein ambitioniertes Programm: Am Sonnabend ab 14 Uhr sind der bärenstarke Aufsteiger SV Reudnitz II (2./15 Punkte) und der SV Chemnitz Harthau II (6./10) am Freiberger Schachtweg zu Gast.

Vereinschef Frank Kempe, der die Veranstaltung wie gewohnt eröffnen und am Ende den besten Spieler küren wird, traut seinen Männer Einiges zu: "Die Mannschaft ist nach holprigem Start gut in Schwung gekommen." Mit 11Punkten liegen die VVF-Männer als Fünfte genau in der Mitte der Staffel West. Mit glatten 3:0-Siegen gegen Textima Süd, Borna sowie den mittelsächsischen Rivalen aus Hennersdorf hat sich das Team um Spielertrainer Mario Richter ein Polster von fünf Zählern auf die Abstiegsränge geschaffen.

"Wenn wir auch am Ende der Saison dort stehen, wäre ich sehr zufrieden", sagt der 54-jährige Vereinschef. Die Integration des Teams - der Großteil der Mannschaft war im Sommer vom SV Pama Freiberg gekommen und hatte das Spielrecht für die Sachsenklasse mitgebracht - sei reibungslos vonstatten gegangen: "Die Jungs fühlen sich sehr gut untergebracht", so Kempe. Mit Adrian Biele, Erik Schmidt und dem erst 18-jährigen Til Babatz haben auch drei Eigengewächse des 1. VVF den Sprung aus der Bezirks- in die Sachsenklasse geschafft und im Kader Fuß gefasst, freut sich der Vereinsvorsitzende. "Sie haben sich bislang absolut bewährt."

Die Mannschaft müsse sich auch in der zweiten Saisonhälfte auf keinen Fall verstecken, sagt Routinier Daniel Kunze. "Das Mittelfeld der Liga ist hart umkämpft, da kann an einem guten Tag jeder jeden schlagen - wir auch." Auch wenn die Bilanz mit drei Siegen und fünf Niederlagen bislang negativ ist, habe man gegen Spitzenteams wie Markkleeberg und die L.E. Volleys starke Leistungen gezeigt, so Kunze. Der Außenangreifer erwartet am Sonnabend zwei enge Spiele, "in denen wir natürlich punkten wollen". Gespielt wird aufgrund der Sperrung der Heubner-Halle in der Sporthalle des BSZ am Schachtweg - wo sich die VVF-Männer aber ohnehin heimisch fühlen. Schließlich trainiert die Mannschaft auch dort.

Als Schlusslicht der Tabelle startet der Hennersdorfer SV (9./6) in die Rückrunde und muss zum Auftakt zu Spitzenreiter Markkleeberg (19). "Es sind nur drei Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz, somit ist noch nichts entschieden", sagt Spielertrainer Udo Haußmann. Sicherlich sei das Team über seinen Zenit hinweg. "Neue und vor allem konkurrenzfähige Spieler klopfen aber in unserem Dorf nicht gerade reihenweise an die Sporthallentür." Unabhängig davon habe man noch achtmal die Chance zu punkten. "Dass wir das gerade beim Tabellenführer schaffen, wäre aber sicher zu optimistisch gedacht." (mit kud/kbe)

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