Mit weißer Weste zurück in die Landesliga

Die Tischtennis-Frauen der HSG Mittweida sind mit einer makellosen Bilanz durch die Bezirksliga marschiert. Dabei profitieren sie von zwei hoffnungsvollen Talenten.

Mittweida.

Die vergangenen Spielzeiten sind für die Tischtennis-Damen der HSG Mittweida eine kleine Achterbahnfahrt gewesen. Vor zwei Jahren stiegen sie aus der Bezirksliga schon einmal in die Landesliga auf, mussten aber nach einer Saison prompt wieder hinunter. Was folgte, war eine Bezirksliga-Saison, die für die Mittweidaerinnen nicht besser hätte laufen können: Mit zwölf Siegen aus zwölf Spielen gewannen die HSG-Damen souverän die Meisterschaft der Bezirksliga und nehmen natürlich das Aufstiegsrecht in die Landesliga wahr.

Mit einem 14:0-Heimsieg im mittelsächsischen Duell gegen den Lichtenauer SC beschlossen die Damen um Mannschaftsleiterin Wiebke Lindner am vergangenen Wochenende die Saison. "Das Hinspiel haben wir auch schon 13:1 gewonnen, insofern wollten wir die Saison ähnlich gut ausklingen lassen", sagt sie. Dabei gab es vor dieser Saison doch eine kleine Änderung für ihr Team. Nach dem Abstieg aus der Landesliga wurden die Mittweidaerinnen nicht - wie in den Jahren zuvor - in die Dresdner Bezirksliga-Staffel eingegliedert, sondern in die Chemnitzer. "Doch einige Mannschaften kannten wir auch noch von früher, daher war das kein großes Problem", so Lindner.

Im Sommer geht die Teamchefin gemeinsam mit Britta Koopmann sowie den beiden Nachwuchstalenten Celine Eulitz und Anne Pintaske in die vierte Saison. Die Besetzung ist also schon gut eingespielt. "Und ich denke, dass sich unsere beiden Nachwuchstalente in dieser Saison durchaus Selbstvertrauen für die Landesliga geholt haben", sagt Wiebke Lindner über die beiden 14-jährigen Mädchen. An einigen Spieltagen half in dieser Saison zudem Niyati Dave aus. "Sie ist eine Studentin aus Indien und seit Jahresbeginn für uns spielberechtigt", so Lindner. Bei der Kommunikation im Training klappt es auf Deutsch allerdings noch nicht so gut. "Wir unterhalten uns da vorwiegend in englischer Sprache." (rosd)

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