Mittelsachsen schielen auf Podestplätze

Enduro, IDM: Edward Hübner und Luca Fischeder sind vor dem Saisonfinale in Rüdersdorf in Lauerstellung

Penig/Geringswalde.

Trotz schwieriger Umstände und bundesweit steigender Corona-Zahlen stehen die Ampeln für das zweitägige Finale der diesjährigen Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft im brandenburgischen Rüdersdorf auf Grün. Wie der ausrichtende MC Woltersdorf mitteilte, liegen nach langem Ringen nun alle behördlichen Genehmigungen für die Austragung ihrer Geländefahrt "Novemberpokal 2020" vor.

"Zwar sind die allgemein gesetzlichen Regelungen und strenge Hygienemaßnahmen unbedingt einzuhalten, doch das Wichtigste ist, es kann gefahren werden", teilt das Organisationsteam erleichtert mit. So dröhnen an diesem Wochenende noch einmal die Motoren, wenn es an beiden Tagen für je drei Runden ins Gelände geht. Die beiden Sonderprüfungen, unmittelbar nebeneinander im Bereich des Kesselsees, versprechen wieder höchste Anforderungen an die Fahrer.

Aktuell sind noch alle Meisterschaften offen. Im Kampf um den wichtigsten Titel, dem des Internationalen Deutschen Enduro Meisters, hält Hamish Macdonald aus Neuseeland, der für das in Flöha beheimatete Team Sherco Academy Deutschland antritt, nach bisher vier Saisonsiegen die besten Karten in der Hand. Ebenfalls eine vorzügliche Ausgangsposition auf die Medaillenränge haben die Mittelsachsen Luca Fischeder (Geringswalde) und Edward Hübner (Penig), als aktuell Vierter und Fünfter der Championatswertung, respektive Zweiter und Dritter in der Klasse E2. (tei)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.