Motor lässt nichts anbrennen

Mittelsachsenligist BSC Rochlitz hat sich in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals keine Blöße gegeben. In Penig gewannen die Rochlitzer souverän mit 4:0 (1:0). Die großen Überraschungen blieben gestern aus.

Dominic Ackermann hat sich inzwischen in die Rochlitzer Stammelf gespielt. Auch gestern war er einer der Aktivposten beim Weiterkommen in Penig.

Von Robin Seidler

In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals sind die großen Überraschungen am Wochenende ausgeblieben. Auch die Mittelsachsenliga-Fußballer des BSC Motor Rochlitz gaben sich bei Kreisligist TSV Penig gestern keine Blöße und gewannen souverän mit 4:0 (1:0).

"Am Ende geht das Ergebnis in Ordnung, aber dennoch war ich mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit nicht ganz einverstanden", sagte der Rochlitzer Trainer Thomas Müller und tat dies auch in der Halbzeit lautstark kund. Zu diesem Zeitpunkt führte sein Team schon: In der 38. Minute verwandelte der Rochlitzer Torjäger Tommy Uhlig einen Elfmeter, nachdem ein Peniger Abwehrspieler zuvor einen Schuss von Felix Wetzig mit der Hand geblockt haben soll.

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Bild aus den ersten 45 Minuten fort. Die Peniger standen sehr tief und ließen ein wenig den Mut nach vorn vermissen. "Uns haben viele Spieler gefehlt, sodass wir speziell in der Abwehr umstellen mussten", sagte der Peniger Co-Trainer Burkhard Fischer. Allein gestern hätten in seiner Mannschaft vier Spieler in der Startelf gestanden, die noch bei den A-Junioren spielberechtigt sind. Letztlich zeigte sich der Klassenunterschied: Uhlig legte per Kopf zum 2:0 für Rochlitz nach (55.), der eingewechselte Eric Eichhorn stocherte den Ball zum 3:0 über die Linie (66.). Drei Minuten später stellte Uhlig nach einem schnell ausgeführten Freistoß mit einem schönen Lupfer den Endstand her. Bei den Penigern scheiterte in der Schlussphase Brian Schlimper mit einem Freistoß aus gut 40 Metern. Diesen hielt der Rochlitzer Torwart Marcus Helbig. In den weiteren Begegnungen setzten sich zum Großteil die Favoriten durch.

SV Fortschritt Lunzenau - Wacker Auerswalde 3:1 (1:0): Für den Lunzenauer Trainer Lars Berger war es der erste Heimsieg in einem Pflichtspiel bei Fortschritt. Til Genrich brachte sein Team in der 36. Minute in Führung, Andreas Großer baute diese aus (69.). In der 90. Minute verkürzte Oliver Starke auf 1:2, doch Genrich sorgte in der Nachspielzeit für die Entscheidung.

SpG Halsbrücke/Conradsdorf - Hainichener FV 1:6 (0:2): Der Hainichener FV hat kompromisslos die nächste Runde erreicht. Bei der in der Kreisliga spielenden SpG Halsbrücke/Conradsdorf siegte der Vertreter aus der Mittelsachsenklasse souverän mit 6:1. Nils Nebe und Toni Schulze sorgten schon vor der Pause für klare Verhältnisse.

VSG Marbach/Schellenberg - Barkas Frankenberg 1:3 (0:2): Auch der SV Barkas hat die nächste Runde erreicht. Beim 3:1-Sieg über die drei Klassen tiefer kickenden Marbacher erzielte Jan Rübsam alle drei Tore für Barkas. Die Gastgeber kamen kurz vor dem Abpfiff durch Kai Hunger zum Ehrentreffer.

Barkas Frankenberg II - TSV Flöha 1:13 (1:5): Der TSV Flöha hat die nächste Runde mit einem Kantersieg erreicht. Erfolgreichste Schützen beim problemlosen Sieg des Halbfinalisten der vergangenen Saison über die Frankenberger Reserve waren Markus Zamzelli, der viermal traf, und Markus Tauth mit einem Dreierpack.

SG 1899 Striegistal - SG Dittmannsdorf 1:3 (0:3): Die Dittmannsdorfer aus der Mittelsachsenklasse haben in Striegistal schon zur Halbzeit alles klar gemacht. Ricardo Weiß, Thomas Lüttschlager und Julian Schulze sorgten für die beruhigende Halbzeitführung. Der Ehrentreffer des Kreisligisten durch Alexander Zehle in der 70. Minute kam zu spät für die Gastgeber.

Rossauer FC -SV Marbach 3:2 n.V. (1:1, 1:1, 1:1): Für eine kleine Überraschung sorgte der Kreisliga-Aufsteiger aus Rossau, der die Marbacher (Mittelsachsenklasse) in der Verlängerung in die Knie zwang. Michael Mächtig und Marcus Kieslich schossen in der zweiten Halbzeit der Verlängerung einen 3:1-Vorsprung heraus, der Anschluss durch Carlos Richter kam zu spät.

FSV Taura - SV Rotation Göritzhain 0:1 (0:1): Sebastian Haubold erzielte in diesem kleinen Derby den einzigen Treffer für den Kreisligisten beim Vertreter aus der Kreisklasse. In der 40. Minute fiel das Tor des Tages.

Der SV Germania MittweidaII und Mittelsachsenklasse-Spitzenreiter SV Geringswalde/Schweikershain erreichten die nächste Runde, ohne anzutreten. Mittweidas Spiel bei Auerswalde II wurde ebenso von der Heimmannschaft abgesagt wie das Geringswalder Gastspiel beim BSC Motor Rochlitz II. (mit frgu)

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