Motor-Team chancenlos in der Lausitz

Schach: Hainichen verliert klar bei Einheit Bautzen

Hainichen/Mittweida.

In der 1.Landesklasse gab es am Sonntag für die Schachspieler des SV Motor Hainichen nichts zu holen. Sie unterlagen beim SC Einheit Bautzen klar mit 1,5:6,5.

Die Hainichener sind zwar weiterhin Sechster (5 Punkte), nun allerdings mittendrin im Abstiegskampf. Denn alle vier hinter dem SV Motor liegenden Mannschaften haben vier Punkte auf der Habenseite. Peter Schluttig konnte als einziger Motor-Spieler ein Duell für sich entscheiden, Norbert Molzahn gelang zumindest ein Remis.

In der Bezirksliga hatten die Herren des TSV Fortschritt Mittweida ebenfalls keine Chance. Sie unterlagen dem Siebenlehner SV mit 2:6. Den einzigen Sieg für den TSV holte Bernd Grundmann (Foto) am ersten Brett. Mit einer schönen Endspielkombination bezwang er den Siebenlehner Spitzenspieler Peter Kahn. Dazu kamen zwei Unentschieden von Manuel Hänsel und Jochen Stützer, ein Brett blieb bei Mittweida wegen eines Krankheitsfalls frei.

Gewonnen haben die Schachspieler des SV Turbine Frankenberg. Sie siegten in Annaberg-Buchholz mit 4:5:3,5 und sicherten sich damit den Klassenerhalt. Dabei konnten Bert Fischer und Frank Reuschel zwei wichtige Punkte aus schlechter stehenden Partien erzielen.

In der 1. Bezirksklasse gab es für Motor Hainichen II ebenfalls keine Punkte. Das Team verlor gegen Ifa Chemnitz III mit 2,5:5,5 und bleibt weiterhin Schlusslicht (1 Punkt).

In der 2. Bezirksklasse hat der Geringswalder Schachklub das letzte Punktspiel so gemeistert wie die ganze Saison: beherzt gekämpft, aber durchwachsen im Ergebnis. So kam der Gastgeber gegen den SV Eppendorf nicht über ein 4:4 hinaus. Die Gastgeber führten durch frühe Punkteteilungen und einen Sieg von Lukas Ninnemann schnell mit 3:2. Selbst die Niederlage von Dirk Kapplick konnte Mario Pasurek durch seinen Sieg wieder ausgleichen, nachdem er nach anfänglichen Schwierigkeiten einen Angriff mit der erhofften Wirkung führte. Doch die Entscheidung lag in den Händen von Klubchef Achim Stephan, der nicht remis spielen wollte. So ging eine lange Zeit ausgeglichene Stellung plötzlich in die Knie. Der Geringswalder gab schließlich in bedrohlicher Stellung auf, weil der rettende Zug für ihn zu versteckt war. Mit dem 4:4 kletterte der Geringswalder Schachklub noch auf Platz 5. (rosd/reda/fic/un)

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