Nur ein Fleck auf der Weste

Die B-Junioren-Fußballer aus Lunzenau und Rochlitz haben in der vergangenen Spielzeit fast alles abgeräumt. Im letzten Spiel gab es einen Dämpfer.

Lunzenau/Rochlitz.

Dieses Gefühl haben die B-Junioren-Fußballer der SpG Lunzenau/Rochlitz in den vergangenen Jahren sehr selten erlebt. Als sie im Juni das Triple schon fest in Blick hatten, verloren sie ausgerechnet ihr Pokalfinale in Lunzenau gegen den SV Wacker Auerswalde. Es war der einzige Schönheitsfehler.

"Aber verlieren gehört beim Sport eben dazu und wir haben das Finale damals durchaus verdient verloren", sagt Trainer Silvio Weißhuhn, der die Mannschaft seit vier Jahren betreut. Ärgerlich sei die Niederlage allemal gewesen, sagt er. "In der zweiten Halbzeit ist unser Gegner lediglich dreimal über die Mittellinie gekommen, zudem wurde uns ein Tor zurecht aberkannt." Somit mussten die bereits gedruckten Triple-Sieger-Shirts im Karton bleiben.

Dabei ging der Weg der Spielgemeinschaft in den vergangenen Jahren stetig nach oben. 2017 gewannen die Rochlitzer und Lunzenauer Kicker Meisterschaft und Pokal in der C-Jugend, im ersten B-Jugend-Jahr kamen sie 2018 auf Platz 2. "Wir wollten schon damals in die Landesklasse aufsteigen, durften als Zweiter allerdings nicht", sagt Weißhuhn. Was damals nicht geklappt hatte, wird jetzt nachgeholt, dann allerdings eine Altersklasse höher bei den A-Junioren. Die Punktspielrunde dominierte die Spielgemeinschaft nach Belieben: Sie gewannen alle ihre 16 Partien und erzielten dabei 104 Tore. Auch in den anschließenden Halbfinalspielen der Meisterschaft und im Pokal gegen den BSC Freiberg riss die Erfolgsserie nicht.

In der kommenden Saison startet die Spielgemeinschaft, dann wieder unter Rochlitzer Federführung, in der Landesklasse. "Dann wird sich umso mehr zeigen, ob sich die Jungs mit Niederlagen auseinandersetzen können", sagt Weißhuhn. Aus Penig werden noch einige Spieler in den Kader rücken, sodass die Truppe mit 18 bis 19 Akteuren dann auch überregional auf Punktejagd geht. Das erste Landesklasse-Spiel bestreiten sie zuhause gegen Stahl Freital.

Während Weißhuhns langjähriger Trainerkollege Dirk Richter aufhört, macht er weiter. Gemeinsam mit dem Lunzenauer Vereinschef Tommy Haeder wird er dann die Mannschaft betreuen. "Ich denke schon, dass wir in der Landesklasse eine gute Rolle spielen können. Allerdings müssen da einige Spieler ihre Einstellung überdenken", mahnt er. "Die Jungs sind jetzt mitten in der Pubertät und haben es teilweise etwas schleifen lassen."

In Rochlitz sind die Junioren das zweite Team in der Landesklasse binnen drei Jahren. 2017 kamen Rochlitzer A-Junioren auf Platz 7.

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