Nur Mittelfeld statt Spitzenplatz

Die Bezirksliga-Handballer des TSV Fortschritt Mittweida haben ihr Heimspiel gegen die USG Chemnitz mit 21:25 (9:14) verloren. Dabei lagen sie von Beginn an zurück.

Mittweida.

Die Handballer des TSV Fortschritt Mittweida haben am Sonnabend einen schlechten Nachmittag erwischt. Sie unterlagen der USG Chemnitz mit 21:25 (9:14). Die Folge: Statt in die höheren Regionen der Bezirksliga-Tabelle vorzustoßen, rutschten die Mittweidaer auf den 7.Platz ab.

Besonders die erste Halbzeit gibt Trainer Marco Bischoff dabei zu denken. Der Coach selbst wirkte etwas ratlos. "Wir haben nach einer Viertelstunde gerade einmal zwei Tore erzielt und haben in der Abwehr sehr schlecht gestanden", analysierte der Trainer, der die Mannschaft im Sommer übernommen hatte. Den ersten Treffer erzielten die TSV-Männer erst nach sechs Minuten. Beim Stand von 2:8 (18.) waren die Chemnitzer bereits auf der Siegerstraße. "Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Ich denke, dass die Jungs zuviel Respekt vor ihren Gegnern hatten", so Bischoff, der danach immerhin Moral beim Team sah.

Denn in den zweiten 30 Minuten rappelten sich die Mittweidaer auf und kämpften sich wieder heran. Der Lohn war sogar der zwischenzeitliche Ausgleich zum 20:20 (52.). "Doch danach haben den Jungs einfach die Körner gefehlt, und auch die spielerischen Mittel", sagt Bischoff. Speziell die Mittweidaer Rückraumspieler wurden durch die Chemnitzer Deckung gut zugestellt und mussten weite Wege gehen. "Die Folge waren viele Einzelaktionen." Binnen weniger Minuten zogen die Gäste in Unterzahl auf 24:20 davon und sorgten somit für die Entscheidung.

"Es ist ja richtig, dass man Respekt vor dem Gegner hat. Aber uns hemmt das derzeit. Wir müssen dieses Geschwür irgendwie ablegen", so Bischoff. Dafür hat seine Mannschaft nun drei Wochen Zeit, aber dann wird die Aufgabe nicht einfacher: Am 3. November geht es zu Spitzenreiter TSV Oelsnitz. (rosd/gbö)

Statistik Mittweida: Stefan Natzschka, Kunath, Schott (6), Keil (6), Hammerschmidt (1), Sebastian Natzschka, Podzimek (1), Clauß (1), Ernst (2), Rogler (4), Sabot

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