Oederaner müssen Segel streichen

Die Bezirksliga-Handballer des HVO haben das Pokalspiel gegen Fortschritt Mittweida 19:25 verloren. Die zweite Damenmannschaft von Rotation Weißenborn gewann 26:22 gegen Plauen.

Oederan/Weißenborn.

In der ersten Runde des Handball-Bezirkspokals gab es für die Männer des HV Oederan nichts zu holen. Dafür haben die Frauen des SV Rotation Weißenborn II Runde 2 erreicht.

Die Oederaner Herren mussten beim Bezirksliga-Konkurrenten TSV Fortschritt Mittweida antreten und kassierten eine 19:25 (12:11)-Niederlage. Dabei gelang dem HV ein guter Start. Nach sieben Minuten führte Oederan 3:2, nach einer Viertelstunde stand es 6:6. Bis zur Pause gelang es keinem Team, sich abzusetzen. "Wir haben aus einer stabilen Abwehr mit einem starken Torhüter Ronny Butze heraus agiert und konnten so immer wieder durch unser Konterspiel zum Erfolg kommen", sagte HVO-Trainer Marco Börner. Nach dem Seitenwechsel stand es 14:14 (36. Minute), doch dann nahm Mittweida Danny Oehme in Manndeckung. "Das hat unser Positionsspiel fast völlig zum Erliegen gebracht", stellte Börner fest. Bis zur 43. Minute (17:19) waren die Gäste noch auf Tuchfühlung. Doch dann schwang nur noch Mittweida den Taktstock. Über die Station 21:17 erhöhten die Hausherren bis zur 57.Minute auf 25:17. Damit war die Entscheidung gefallen. Oehme und John Schreiter waren mit jeweils 5 Treffern die erfolgreichsten Werfer in den Reihen des Verlierers.

Die Damen aus Weißenborn, die ab kommenden Wochenende in der Bezirksklasse um Punkte kämpfen, bezwangen den Bezirksligisten SV Plauen-Oberlosa II. Allerdings benötigte der SV Rotation einige Zeit, bevor er richtig aufdrehen konnte. Zunächst lag Weißenborn 2:6 hinten, nach 21 Minuten betrug der Rückstand drei Tore (8:11). Doch noch vor dem Halbzeitpfiff gelang der Ausgleich (12:12). Nach dem Wechsel legten die Gastgeberinnen vor, doch Oberlosa hielt den Kontakt (21:21/45.). Dann startete Rotation einen Zwischenspurt (25:21) und machte den Erfolg perfekt. "Zum Beginn hatten wir mit der eigenen Aufregung zu kämpfen, wurden dann aber besser und sicherer. Doch gegen einen sehr guten Kontrahenten hätte es durchaus auch einen anderen Spielausgang geben können", sagte Rotation-Trainer Christian Andrae. In der Schlussviertelstunde habe sich sein Team regelrecht in einen kleinen Rausch gespielt, so der Coach. Ein starkes Spiel lieferte die Weißenbornerin Linda Burghardt ab. Die 19-Jährige markierte 14 Tore, neun davon vom Siebenmeterpunkt. Dabei zeigte sich die Spielerin, die im Anschlusskader für die erste Garnitur ist, nervenstark und verwandelte alle Bälle vom Punkt.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...