Oederaner und Flöhaer Damen zu Hause unsanft gestoppt

Der HVO und der VfB kassieren in der Handball-Bezirksklasse Heimpleiten. Dabei waren beide Teams gut gestartet.

Zu starke Gegenwehr: Die Handballerinnen des HV Oederan mit Lisa MarieHerold (7 Tore) unterlagen dem HC Annaberg 15:17.

Von Knut Berger

Die Oederaner Handballerinnen sind derzeit intensiv auf der Suche. Und zwar nach der Stellschraube, an der gedreht werden muss, damit die Mannschaft in der Bezirksklasse die ersten Punkte einfahren kann. Bisher stehen lediglich zwei Niederlagen auf dem Konto der Oederaner Damen. Zuletzt kassierte das Team eine 15:17 (9:9)-Heimschlappe gegen den HC Annaberg.

"Dabei sind wir mit voller Kapelle angetreten", sagt Mannschaftsleiter Thomas Jähler. Personelle Probleme seien also nicht Ursache der Flaute. "Die Verantwortung ruhte aber nur auf wenigen Schultern. Dazu kam Pech im Abschluss ", so Jähler. Viele Bälle landeten am Pfosten. Insgesamt trugen sich nur vier Spielerinnen in die Torschützenliste ein, wobei Lisa Herold siebenmal traf.

Zunächst sah es für die Gastgeberinnen gar nicht schlecht aus. Herold brachte ihr Team Mitte der 1.Halbzeit mit 7:4 in Führung. Doch das Polster schmolz, nach Wiederbeginn geriet der HVO in Rückstand (11:14/46.). Nun steigerten sich die Torhüterinnen deutlich, Fanny Ender verkürzte auf 14:15 (53.). Auch beim 15:16 durften die Oederanerinnen noch hoffen, doch eine Zeitstrafe für Lisa Herold ließ alle Hoffnungen auf den Ausgleich platzen.

Die Frauen des VfB Flöha verfügen nach zwei Spieltagen über 2:2 Punkte. Nach dem Auftaktsieg kassierten sie ein deutliche 13:20 (8:12)- Heimniederlage gegen den Roßweiner HV. "In der 1. Halbzeit haben wir uns gut geschlagen", schätzt VfB-Trainer Enrico Rehn ein. Vor allem die Abwehr habe ordentlich gearbeitet. Dies spiegelte sich auch im Ergebnis wider: Nach 12 Minuten stand es 4:4. Bis zur 19. Minute hielt Flöha Tuchfühlung (7:8), musste den Gegner dann aber ziehen lassen.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte die Gastmannschaft das Geschehen. Roßwein baute seinen Vorteil auf 17:11 (42.) aus. Der VfB vermochte es innerhalb von zwölf Minuten nicht, einen eigenen Treffer zu erzielen. "In der 2. Halbzeit haben wir in der Offensive nachgelassen und viele Angriffe unglücklich abgeschlossen. Auch die Kraft reichte am Ende nicht, um noch etwas am Ausgang zu ändern", sagt Rehn.

Am kommenden Samstag muss Oederan zum Kreisderby beim TSV Fortschritt Mittweida antreten, der ebenfalls noch auf den ersten Punkt wartet. Die VfB-Damen reisen am Sonntag ins Erzgebirge zum Zwönitzer HSV II, der wie Flöha je einmal gewonnen und verloren hat.

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