Oederaner zeigen sich treffsicher

In der Handball-Bezirksklasse haben beide HVO-Mannschaften Siege eingefahren. Rotation Weißenborn patzte hingegen in der Bezirksliga, darf aber weiter vom Titel träumen.

Oederan/Weißenborn.

Die Oederaner Handballerinnen haben in der Bezirksklasse wichtige Punkte im Abstiegskampf gesammelt. Sie gewannen das mittelsächsische Duell gegen Rotation Weißenborn II mit 20:14 (8:8). Die Entscheidung fiel Anfang der zweiten Halbzeit, als die HV-Damen innerhalb von 15 Minuten auf 18:9 erhöhten. Beste Werferin war Fanny Ender mit 11 Treffern, für Weißenborn war Pauline Ulbricht sechsmal erfolgreich.

Die Oederaner Männer haben in der 1. Bezirksklasse nicht nur ihr Heimspiel gegen die MSG Freiberg/Weißenborn 32:25 (18:9) gewonnen, sondern sind als Tabellendritter durch Patzer der Konkurrenz - Plauen und Burgstädt spielten jeweils Unentschieden - bis auf einen Zähler an die Tabellenspitze herangerückt. "Wir standen auch aufgrund eines starken Torhüters Ronny Butze sehr sicher in der Abwehr und sind durch unser schnelles Konterspiel immer wieder zum Torerfolg gekommen", so Oederans Trainer Marco Börner. Erfolgreichster Werfer für den HVO waren Danny Oehme, John Schreiter und Riccardo Seidel mit jeweils sechs Treffern.

Die Handballer des SV Rotation Weißenborn haben sich in der Bezirksliga beim VfB Lengenfeld mit 20:23 (9:11) verloren. Trotz der Pleite bleiben die Mittelsachsen mit einem Zähler Vorsprung Spitzenreiter. Trainer Jens Peschke wusste den Grund für die Niederlage. "Wir haben das Spiel im Angriff verloren. In der Offensive sind wir nie richtig in Schwung gekommen", sagte der Übungsleiter. Immerhin stand die Abwehr mit einem starken Andre Quint im Tor sicher, doch das reichte nicht zu einem Punktgewinn. Nach einem ausgeglichenem Beginn (2:2) legten die Gastgeber vor, doch Weißenborn hielt bis zum 12:12 (37. Minute) alles offen. Dann setzte sich Lengenfeld ab und verteidigte den Vorteil bis zum Schlusspfiff. "Wir müssen jetzt die Nase abputzen und nach vorn blicken", so Peschke.

Auch der SV Grün-Weiß Niederwiesa konnte in der Bezirksliga nicht punkten und befindet sich weiterhin in Abstiegsgefahr. Beim HC Fraureuth verlor der Regionalvertreter 25:33 (12:17). "Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Zudem agierten wir nicht clever genug und hatten eine schlechte Chancenverwertung", fasste Niederwiesas Trainer Martin Herwick zusammen. Schnell lagen die Grün-Weißen 2:7 hinten und gerieten nach 21 Minuten sogar 5:14 in Rückstand. Nach dem Wiederanpfiff verkürzte der SV durch Marco Richter auf 15:19, Mitte der zweiten Hälfte gab es beim Stand von 28:18 für Fraureuth allerdings keine Fragen mehr, wer das Spiel gewinnen würde. "Das Resultat entspricht nicht im Ansatz dem, was wir erwartet haben", kritisierte Herwick.

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