Ohne Torhüterin hakt es auch im Angriffsspiel

In der Hockey-Oberliga haben die Resultate der Freiberger Teams an die Vorwoche erinnert. Auswärts durfte gefeiert werden, zuhause gab es dagegen eine Niederlage.

Freiberg.

Nichts zu holen gab es für die Freiberger Hockey-Damen am 2. Spieltag der Mitteldeutschen Oberliga. Nach dem Auftaktsieg beim Chemnitzer PSV unterlagen die FHTC-Spielerinnen zuhause gegen Regionalliga-Absteiger Motor Meerane mit 0:2 (0:1). In der Tabelle rutschten die Freibergerinnen mit nun 3 Punkten und 3:4 Toren von Platz 2 auf Rang 4 ab.

"Wir trauern der verpassten Chance gegen den Favoriten schon ein bisschen nach", sagte FHTC-Trainer Herbert Seifert. Mit ein wenig mehr Glück wäre durchaus etwas drin gewesen, so der erfahrene Übungsleiter. Allerdings habe ihm die 1. Halbzeit seiner Damen gar nicht gefallen: "Da waren wir viel zu zaghaft im Angriffsspiel."

Die Gastgeberinnen liefen dabei mit Stürmerin Corinna Höhne im Kasten auf, da beide etatmäßigen Torhüterinnen des FHTC fehlten. "Corinna ist im Tor ausgebildet, von dieser Seite war das heute kein Problem", sagte Seifert. Sie habe etliche Schüsse pariert. Allerdings hätte der FHTC-Coach die Stürmerin auch im Angriff gebraucht. Erst in der 12. Minute hatte die Freibergerinnen durch Luisa Simolka eine Chance, ansonsten blieb der FHTC vor dem Meeraner Kasten blass. Viele Bälle gingen bereits im Mittelfeld verloren. Den Gästen reichte eine Strafecke zur Führung (24.). Nach der Pause machten die Gastgeber das Spiel. Henryetta Paleit hatte das 1:1 auf der Kelle. Doch erneut markierte Meerane den Treffer - wieder nach einer Strafecke (55.). "Das war bitter - gerade in dieser Phase waren wir gut dabei", so Seifert. Torhüterin Corinna Höhne kam dann doch noch im Sturm zum Einsatz: Sie lief in der letzten Minute als elfte Feldspielerin auf, allerdings ohne Erfolg.

Umgekehrt lief es dagegen bei den Herren des FHTC: Nach der Heimniederlage am 1. Spieltag gegen den ATV Leipzig gelang beim Gastspiel in Dresden die Kehrtwende: Das Team fuhr einen 1:0 (1:0)-Sieg über den ESV ein und kletterte mit 3 Zählern auf Rang 6 der Tabelle.

"Das war ein richtiger Kraftakt, aber der Einsatz hat sich gelohnt", sagte FHTC-Stürmer Philipp Wella. Kapitän Christopher Funke versenkte die erste Strafecke der Partie zum 1:0 für die Freiberger (3.). Danach übernahm Dresden das Zepter, aber die FHTC-Verteidigung um den wieder gut aufgelegten Torhüter Tino Ritter stand. Zweimal half aber der Pfosten, den knappen Vorsprung in der Landeshauptstadt über die Ziellinie zu bringen.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...