Petrus sorgt für einzigen Wermutstropfen

Bereits zum dritten Mal in Folge sind die Göritzhainer Fußballer zum Trainingslager in die Oberlausitz gereist. Die Erfahrungen sind positiv.

Göritzhain.

Traditionen soll man pflegen, vor allem wenn man gute Erfahrungen mit ihnen gemacht hat. Und so haben sich die Fußballer von Rotation Göritzhain, aktuell Dritter der Kreisliga Nord und punktgleich mit Tabellenführer Altmittweida, wieder in einem Trainingslager in Baschütz bei Bautzen auf die Rückrunde vorbereitet.

Der sportliche Höhepunkt dabei: ein Testspiel gegen den TSV Neukirch, Spitzenreiter der Kreisklasse Westlausitz mit einer Bilanz von sieben Siegen aus acht Spielen. Für die Elf von Ringo Gründel war es der passende Gradmesser, wie der Trainer bestätigt. "Es war eine anspruchsvolle Partie gegen einen sehr starken Gegner", so der Trainer der Göritzhainer. Das 1:1 bei stürmischen Bedingungen sei leistungsgerecht, sagt Gründel weiter. "Neukirch hat uns gefordert. Allerdings stecke bei meinen Jungs das Training in den Knochen." Die Partie ging allerdings nur über 65 Minuten, denn dann sorgte Petrus mit einem Gewitter und Hagelschauer für das vorzeitige Ende. "Aber die Jungs haben die fehlende Zeit am Abend bei einem Tischtennis-Turnier nachgeholt", erzählt Gründel.

Dass es die Mittelsachsen erneut in die Oberlausitz zog, resultiert aus den durchweg positiven Erfahrungen der Vorjahre. "Wir sind jetzt das dritte Mal hier", gibt der Trainer zu Protokoll. "Die Bedingungen hier passen und entsprechen unseren Bedürfnissen. Der Veranstalter dort ist mit Herzblut dabei. Wir müssen eigentlich nur unsere Wünsche äußern", sagt Gründel. "Das hat schon was von Luxus." Auch in diesem Jahr habe alles geklappt und das Trainingslager sei ein Erfolg, so der 49-Jährige. Für den Zusammenhalt des Teams sei die Zeit enorm wichtig. Kein Wunder also, dass es die Rotation-Kicker auch in eine Therme und einen Dresdner Escape-Room zog.

Ob das Trainingslager auch etwas bringt, werden die Göritzhainer am 31. März sehen. Dann steht der Pflichtspiel-Auftakt auf dem Programm und der Weg führt sie direkt zum Zweiten Zettlitz. "Der Auftakt gibt die Richtung vor", sagt Gründel. "Aber unser Vorteil ist: wir können, müssen aber nicht aufsteigen."

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