Rennschnecken auf Sachsens Pisten gut unterwegs

Vier Läufer des TSV Fortschritt Mittweida haben am Lichtenauer Sachsen-Cup teilgenommmen. Eine hat es trotz Verletzung aufs oberste Podest geschafft.

Mittweida.

Zu viert sind die Rennschnecken Mittweida, die Läufergruppe des TSV Fortschritt, in diesem Jahr beim Lichtenauer Sachsen-Cup vertreten gewesen. Der Cup vereint zwölf große Volksläufe im Freistaat. Für die kleine Mittweidaer Delegation sprang dabei ein Gesamtsieg und drei 4. Plätze heraus.

Madeleine Martschink gewann die Gesamtwertung in der weiblichen Jugend U 20. "Dabei konnte sie nicht einmal alle Läufe bestreiten", erklärt Vater Frank Martschink, der zugleich Leiter der Rennschnecken ist. Beim Sachsenlauf in Coswig im Juni war seine 18-jährige Tochter gestürzt, schleppte sich noch ins Ziel, musste aber bei den folgenden Läufen aufgrund einer Fußverletzung pausieren. "Schön, dass es trotzdem für den Gesamtsieg gereicht hat", freut Frank Martschink. Allerdings kamen in dieser Altersklasse nur zwei Läuferinnen in die Wertung. Zweite wurde hier mit Charlotte Geißler vom TSV Medizin Wechselburg ebenfalls eine mittelsächsische Athletin. "Dennoch muss man ja erst einmal an so vielen Läufen teilnehmen, um die Punktzahlen zu erreichen", sagt Martschink.

Die weiteren Starter aus der Region schienen dagegen Platz 4 gepachtet zu haben. In der Gesamtwertung wurden die Rennschnecken Jörg Wachsmann (M 70), Marcel Martschink (U 16 m) und Ines Martschink (W 45) jeweils Vierte in ihren Altersklassen, ebenso die beiden Wechselburger Marie Härder (U 14) und Benjamin Mende (M 20-29). Frank Martschink selbst verzichtete auf eine Teilnahme beim Sachsen-Cup. "Für mich sind die Strecken einfach zu kurz", sagt der 48-Jährige, der in diesem Jahr unter anderem den Kyffhäuser-, Berlin- und den Brocken-Marathon absolviert hat. Zudem gab es terminliche Überschneidungen.

Das ist auch der Grund, warum die Rennschnecken in den seltensten Fällen zusammen zu einem Wettkampf reisen. "Der Schneeglöckchenlauf in Ortrand ist für die meisten der Saisonauftakt. Auch beim Landkreislauf und beim Glauchauer Herbstlauf sind die Rennschnecken zahlreich vertreten", so Frank Martschink. Doch ansonsten verteilen sich die 30 Mitglieder auf die verschiedensten Läufe.

Beim Sachsencup 2017, dessen erste Station der Adventslauf in Freiberg war, wollen einige Rennschnecken wieder angreifen. Auch Madeleine Martschink sammelte bereits wieder erste Punkte.

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