Rossauer mit lockerem Aufgalopp

Fußball: Kreisligist setzt Ziele niedrig an

Rossau/Frankenberg.

Die mittelsächsische Futsal-Krone hat sich der SV Mulda aufgesetzt, nun sucht der Kreisverband einen neuen Titelträger im klassischen Hallenfußball. Am Sonntag finden in Frankenberg die ersten Vorrunden des mittelsächsischen Hallencups statt, zwei weitere folgen nächste Woche.

Auch der Rossauer FC greift ins Rennen um die Krone ein. Die Ziele beim Kreisligisten, der in seiner zweiten Spielzeit nach dem Aufstieg auf dem 5.Platz liegt und dank der Ligenreform sogar gute Aussichten auf den Aufstieg in die Mittelsachsenklasse hat, sind aber nicht allzu hoch. "Wenn wir weiterkommen, wäre das sicherlich schön", sagt Abteilungsleiter Matthias Reinke. "Aber es wird kein Beinbruch für uns, wenn wir rausfliegen." Das Turnier sei ein willkommener Start in die Rückrunde, so Reinke. "Ein lockerer Aufgalopp eben." Auch die mangelnden Trainingsmöglichkeiten der Rossauer Kicker sorgen für die pragmatische Herangehensweise. "Wir haben lediglich zweimal in Mittweida in der Halle trainiert. In Rossau selbst haben wir ja keine." Das sei auch der Grund dafür, dass man weiter an der klassischen Hallenvariante festhalte, so Reinke weiter. "Ganz ohne Vorbereitung würde das mit dem Futsal nicht funktionieren."

Die Konkurrenz in der Rossauer Vorrundengruppe ist nicht zu unterschätzen. Favorit auf den Gruppensieg ist Mittelsachsenligist Fortuna Langenau, der in der Halle traditionell mit einer guten Form aufläuft. Die Rossauer müssen sich zudem mit den Kreisligisten SV Oberschöna, der SpG Halsbrücke/Conradsdorf sowie mit den Kreisklasse-Teams FSV Taura, TSV Langhennersdorf II auseinandersetzen. In der anderen Vorrundengruppe gehen unter anderem Bräunsdorf, Langhennersdorf und Zug an den Start. (frgu)

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