Rotation dreht das Spiel

Die Weißenborner Handballer haben den ersten Auswärtssieg gefeiert. Die Rotation-Damen standen dagegen auswärts erneut mit leeren Händen da.

Weißenborn.

Die Herren des SV Rotation Weißenborn kommen in der Handball-Verbandsliga immer besser in Schwung. Nachdem der Aufsteiger mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet war, erkämpfte sich das Team von Trainer Jens Peschke beim SC DHfK Leipzig den zweiten Sieg in der laufenden Serie. Nach 60 Minuten stand es 23:22 (11:13) für die Mittelsachsen. Trainer Peschke hätte nach dem Spielverlauf allerdings auch sofort ein Unentschieden unterschrieben, denn sein Team lag fast die gesamte Zeit über im Rückstand. So führten die Gastgeber nach einer Viertelstunde 7:4, nach 22 Minuten lag Leipzig 11:7 in Front. Ganz dick kam es dann für Rotation nach dem Seitenwechsel, als der Rückstand fünf Treffer betrug (12:17/39.).

"In dieser Phase hatten wir gar keinen Zugriff auf Spiel und Gegner", so der Weißenborner Coach, der die Partie selbst schon fast abgehakt hatte. Um vielleicht doch noch etwas zu retten, nahm Peschke ein paar taktische Umstellungen vor. Und plötzlich lief es beim Liga-Neuling deutlich besser. So war es Nick Kosterlitzky, der zum 19:19 ausglich (53.). Auch wenn Weißenborn noch einmal 20:22 zurücklag, gelang die Wende. "Unser Keeper André Quint lief jetzt zu Höchstform auf und parierte drei schwere Bälle in Folge", berichtete sein Übungsleiter. Derik Zojdz war es dann vorbehalten, in der Schlussminute den 23:22-Siegtreffer zu markieren. "Jetzt sind wir richtig in der Liga angekommen", sagte Peschke und schmunzelte.

Die Weißenborner Damen kehrten von ihrem Auswärtsgastspiel beim HSV Marienberg mit einer 24:26 (13:15)-Niederlage zurück. Dennoch sah Rotation-Trainer David Dehn den Auftritt positiv. "Gegenüber dem Heimspiel gegen Schneeberg hat sich meine Mannschaft deutlich verbessert gezeigt", sagte Dehn, der ein gutes und umkämpften Spiel vor einer tollen Kulisse gesehen hatte. "Leider haben wir auch die eine oder ander falsche Entscheidung getroffen."

Die Rotation-Damen liefen lange einem Rückstand hinterher, glichen aber zwei Minuten vor Ultimo zum 23:23 aus. Am Ende reichte es jedoch nicht für etwas Zählbares.

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