Rotation meldet sich in Sachsens Beletage zurück

Die Weißenborner Damen starten nach sechs Jahren wieder in der Sachsenliga. Auch die Männer des Vereins wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Weißenborn.

Die Handballerinnen des SV Rotation melden sich zurück: Erstmals nach sechs Jahren mischen die Weißenbornerinnen ab morgen wieder in der Sachsenliga und damit in der Beletage des Handballverbandes Sachsen mit. Obwohl die Mannschaft von David Dehn den Aufstieg aus der Verbandsliga Ost überaus souverän schaffte (36:8 Punkte), wird die neue Saison eine Herkulesaufgabe. "Angesichts der Konkurrenz wäre der Klassenerhalt ein Erfolg", sagt Ralf Hallas, der Sportkoordinator des SV Rotation. Mit dem HC Leipzig II, HC Rödertal II, Sachsen Zwickau II, SC Markranstädt II und dem HV Chemnitz II sind gleich fünf Teams aus den sächsischen Talentezentren mit am Start. Auch der HSV Marienberg spielte schon drittklassig. "Aber die Mannschaft wird an den höheren Aufgaben wachsen", ist Hallas überzeugt. Das Team spiele seit drei Jahren in fast identischer Besetzung zusammen und sei der Herausforderung gewachsen. Zudem will er die Truppe auch spielerisch weiterentwickeln, hat Trainer David Dehn angekündigt. Der 31-Jährige wird wie im Vorjahr von Tilo Tobies und Torwarttrainerin Katja Schurig unterstützt. Überhaupt gibt es im Kader nur ein neues Gesicht zu entdecken: Luisa Rischer, 27-jährige Allrounderin, die vom VfB Flöha (Bezirksklasse) nach Weißenborn kam. Zum Auftakt wartet morgen, 14 Uhr, mit Sachsen Zwickau II gleich einer von drei Oberliga-Absteigern.

Auch bei den Männern kann der SV Rotation ein eingespieltes Team ins Rennen schicken: Die Mannschaft von Trainer Jens Peschke, die im Vorjahr auf Platz 4 der Bezirksliga eingekommen war, blieb zusammen, lediglich vier "Oldies" beendeten ihre Karriere. Im Vorjahr verfehlte Rotation den Aufstieg in die Verbandsliga nur um ein Haar: Mit 30:14 Punkten lagen die Weißenborner gleichauf mit Fraureuth und Mittweida, zogen aber trotz des besten Torverhältnisses (+70) aufgrund der direkten Vergleiche den Kürzeren und verpassten die Relegation.

"Das war die beste Saison eines Rotation-Männerteams seit Jahren", sagt Hallas. Nun peile die Mannschaft mindestens einen Medaillenplatz an. Da die ersten Drei 2017/18 (USG Chemnitz, Fraureuth, Mittweida) auf den Aufstieg verzichteten, seien die härtesten Konkurrenten schon genannt, schmunzelt Hallas. "Die üblichen Verdächtigen."

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