Rotation-Neuzugang nicht zu halten

In der Verbandsliga gab es für die Handballerinnen des SV Weißenborn Grund zum Feiern. Sie bezwangen den Tabellendritten VfB Bischofswerda mit 33:28 (18:15).

Weißenborn.

Ganz findige Experten könnten auf die Idee kommen, dass sich die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn der arglistigen Täuschung schuldig gemacht haben. Denn vor einer Woche unterlagen sie beim USV TU Dresden nach einer äußerst schwachen Vorstellung mit 20:36. Diese Partie hatten die Spielerinnen des VfB Bischofswerda auf den Rängen verfolgt. Doch nun bekamen die Damen aus Ostsachsen zu spüren, dass die Weißenbornerinnen auch anders können. Denn Rotation drehte im Heimspiel gegen den VfB richtig auf und bezwang die Bischofswerdaerinnen 33:28 (18:15).

Dabei waren die Rotation-Damen gegenüber der Vorwoche nicht wiederzuerkennen. "Ich bin sehr glücklich. Das Team hat alles umgesetzt, was ich gefordert habe. Besonders zufrieden bin ich mit dem Angriff, während es in der Defensive durchaus noch ein paar Schwachstellen gab", sagte Weißenborns Trainerin Kornelia Kowalczyk. Rotation hat nun 5:5 Punkte auf dem Konto und liegt auf dem 8. Tabellenplatz.

Zunächst entwickelte sich gegen den Vorjahreszweiten, der auch schon Luft in der Sachsenliga schnupperte, ein enges Match (5:5). Bis zum 10:10 bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe, dann konnten sich die Gastgeberinnen erstmals absetzen (14:10). Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gäste auf 16:18, doch Rotation hielt die Drehzahl hoch und konterte zum 24:18. Auch danach war bei Rotation kaum Sand im Getriebe, was der 28:22-Zwischenstand unterstrich. Zwar schmolz der Vorteil etwas (30:26), doch der Sieg geriet nicht in Gefahr.

"Wir waren nicht unbedingt der Favorit, denn in der Vorsaison reichte es gegen Bischofswerda in zwei Spielen nur zu einem Punkt", sagte Weißenborns Sportkoordinator Ralf Hallas, der sich über die Leistung des gesamten Teams freute. "Es war eine ganz andere Körpersprache als zuletzt in Dresden." Ein Sonderlob erhielt Tina Ludewig-Hermsdorf. Der Neuzugang, der in der vorigen Saison noch in der 2. Kreisliga Dresden spielte, machte gegen Bischofswerda ein großes Spiel und traf achtmal. "Sie hat richtig gewirbelt", lobte Hallas die Außenspielerin. (kbe)

Statistik Rotation Weissenborn: Giesa, Groß - Zeller (10/1), Vogelgesang, Hahner, Röder (1), Ebner, Israel (4), Ludewig-Hermsdorf (8), Uhlemann (8/4), Krille (1), Thiel, Lorenz (1)

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