Rotation noch nicht auf Touren

Die Weißenborner Sachsenliga-Handballerinnen sind mit einer Niederlage in die Rückrunde gestartet. Die Männer machten es in Döbeln besser.

Weißenborn/Freiberg.

Für die Handballerinnen des SV Rotation Weißenborn hat das neue Jahr und die Rückrunde der Sachsenliga mit einer Auswärtsniederlage begonnen. 23:27 (9:15) verloren sie bei der HSG Neudorf/ Döbeln, die sie im Hinspiel noch sicher mit 27:22 bezwungen hatten. "Wir sind diesmal schwer ins Spiel gekommen", sagte Rotation-Trainer David Dehn.

Nach einer Viertelstunde lagen seine Schützlinge 2:8 zurück, kamen dann aber besser in Schwung. Beim 7:9 waren die Gäste auf Tuchfühlung, wobei die junge Tatjana Ployer zwei Tore zur Aufholjagd beisteuerte. "Sie hat ihr Gesellenstück gemacht", lobte Dehn. Dabei musste die 17-Jährige auf der Rechtsaußenposition durchspielen, nachdem sich Michelle Vogelgesang im Abschlusstraining verletzt hatte. Insgesamt traf das Weißenborner Eigengewächs viermal. Zweiter Lichtblick sei der Auftritt von Lisa Richter auf halbrechts gewesen, so der Weißenborner Coach. Die 27-jährige Rückraumspielerin traf achtmal und war beste Werferin der gesamten Partie. Dehn: "Das war ganz stark."

Drehen konnten die Weißenbornerinnen die Partie jedoch nicht. Er habe einige Male das Gefühl gehabt, "jetzt könnte es klappen", so der Rotation-Trainer. Doch dann habe man wieder zu unkonzentriert gespielt. Beim 7:9 verpasste die sonst so sichere Sophie Zeller vom Siebenmeterpunkt den Anschluss. Anschließend zog Döbeln wieder davon (12:7, 16:9). In der 2. Halbzeit kam Rotation mehrfach auf zwei Tore heran (17:15, 19:17, 20:18), konnte die Gastgeberinnen aber in den Schlussminuten nicht halten.

"An einem normalen Tag gewinnst du das Spiel", so David Dehn. Allerdings konnten nicht alle an die guten Leistungen vor der Spielpause anknüpfen, als Rotation vier Auswärtssiege in Folge gelangen. "Wir kamen zu oft einen Schritt zu spät."

Dagegen nahmen die Männer des SV Rotation am Sonntag zwei Punkte aus der Stadthalle Döbeln mit: 34:26 (17:11) gewannen die Weißenborner in der Verbandsliga bei der HSG Neudorf/Döbeln II und rückten auf Rang 4 (17:17 Punkte) vor. "Das war eine gelungene Revanche für die Auftaktniederlage - auch wenn man sicher einige Abstriche machen muss", freute sich Trainer Jens Peschke über den gelungenen Start ins neue Jahr. Sonst hätte der Sieg noch höher ausfallen können.

Rotation hatte Anlaufschwierigkeiten, kontrollierte die Partie aber ab der 20. Minute. Nach der Pause hielten die Weißenborner den Vorsprung konstant, wobei Derik Zojdz (11), Patrick Neubert (8) und Thomas Bartzsch (7) das Schlusslicht fast im Alleingang ausbliesen.

 

Die HSG Freiberg II unterlag dagegen zum Rückrundenstart beim Tabellenzweiten LVB Leipzig II 26:31 (10:18) und fiel mit 15:9 Punkten aus der Spitzengruppe der Verbandsliga West zurück. "Wir waren gut im Spiel, haben aber durch zwei unnötige Zeitstrafen völlig den Faden verloren", ärgerte sich HSG- Coach Markus Lehmann. LVB konnte so zur Pause auf 18:10 davonfahren. Die HSG kämpfte sich wieder heran. Auch dank der Paraden von Richard Meinecke - der Niederländer soll wieder Spielpraxis sammeln - verkürzten die Freiberger den Rückstand auf 22:23 (46.). Der Ausgleich gelang aber nicht. (mit geba)

 

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