Rotation will auch daheim aufdrehen

Handball: Weißenborner Teams mit Hausaufgaben

Weißenborn.

Noch vor dem Saisonstart hatte David Dehn (Foto) in der Handball-Sachsenliga der Frauen den SC Hoyerswerda als einen der aussichtsreichsten Kandidaten für den Titel auf dem Zettel. Wenn am Samstag seine Mannschaft vom SVRotation Weißenborn 16 Uhr das Team aus dem Nordosten Sachsens empfängt, scheint die Aufgabe nicht mehr ganz so schwer, wie der Rotation-Trainer zunächst befürchtet hatte. "Beim SCH pausiert eine der Leistungsträgerinnen wegen Schwangerschaft, eine weitere ist kurzfristig zu einem anderen Verein gewechselt. Somit sehe ich unsere Möglichkeiten für einen erfolgreichen Heimstart durchaus als gestiegen an", sagt Dehn.

Allerdings kann auch der Weißenborner Coach nicht die volle Kapelle aufs Parkett schicken, denn Lisa Röder fehlt aus privaten Gründen. Ob Franziska Israel zur Verfügung steht, entscheidet sich kurzfristig. "Meine Mädels haben gut trainiert und neben dem ersten Punktspiel auch in der ersten Pokalrunde gewonnen. Wir können also selbstbewusst auftreten und den Ball mit viel Spaß in die Hand nehmen", sagt Dehn. "Wenn alle in den 60 Minuten klar im Kopf bleiben, sollte auch gegen den Vorjahresvierten etwas herausspringen." Der Trainer hofft zudem, dass das Corona-Hygienekonzept umgesetzt werden kann. Denn für die Heimspiele der Weißenbornerinnen sind vorerst nur 50 Zuschauer in der Felix-Schoeller-Sporthalle zugelassen.

Die Männer des SV Rotation laufen am Sonntag ab 16 Uhr ebenfalls mit breiter Brust auf. Nach dem klaren 27:20-Sieg bei Glauchau/Meerane II ist das Team von Jens Peschke gegen Lok Leipzig-Mitte Favorit. "Wir nehmen die Rolle an und wollen den zweiten Sieg einfahren", so der Rotation-Trainer. (kbe/sb)

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