SFV: Keine Änderung bei Wechselfrist

Fußball: Spieler können bis 1. Februar wechseln

Freiberg.

Der Sächsische Fußballverband (SFV) hat nochmals klargestellt, dass es trotz der Corona-Zwangspause keine wesentlichen Änderungen in den Wechselfristen für Spieler gibt. Lutz Mende (Foto), Verantwortlicher für den Spielbetrieb beim SFV, erklärt, dass es von Seiten des DFB bislang keine Signale für eine längere Wechselfrist aufgrund der Zwangspause für die Amateurfußballer gebe. "Wir als Landesverband können die Fristen nicht einfach nach unserem Gusto ändern", sagt Mende. "Die Vorgaben kommen vom DFB, an diese halten wir uns."

Wichtig sei, dass der letzte Tag der Wechselperiode II, wie das Zeitfenster in der Winterpause genannt wird, der 1. Februar ist. "Da der 31.Januar ein Sonntag ist, wurde die Frist um einen Tag verlängert", so Mende. Die Abmeldung vom alten Verein müsse aber bis 31. Dezember erfolgt sein. Sollte der abgebende Verein dem Wechsel zustimmen, ist der Spieler ab dem Eingang der Unterlagen spielberechtigt. Stimmt dieser dem Wechsel nicht zu, ist der betroffene Spieler frühestens am 1. November spielberechtigt. Bislang war es auch möglich, die Spielberechtigung ohne Zustimmung des alten Vereins zu bekommen, wenn der Spieler sechs Monate lang nicht mehr für seine alte Mannschaft aufgelaufen sei. Das sei auch die einzige Ausnahme von den geltenden Regelungen, wie Mende erklärt: "Um die Vereine zu schützen, haben wir im Sommer beschlossen, dass der Zeitraum, in denen aufgrund der Corona-Verordnungen kein Spielbetrieb stattfinden kann, nicht angerechnet wird." So fallen November, Dezember und Januar nicht in die sechs Monate. "Sonst hätte im Sommer jeder Spieler wechseln können, wie er will. Mit dieser Regelung haben wir dem einen Riegel vorgeschoben, um die Vereine zu schützen."

Die gleichen Regelungen gelten auch für den Kreisverband Mittelsachsen, wie Haiko Stäbler, Vorsitzender des Spielausschusses, bestätigt. "Wir könnten zwar theoretisch einzelne Regelungen erlassen", so der Rochlitzer. "Aber das ist ein riesiger Aufwand. Die aktuellen Vorgaben sind völlig ausreichend." (frgu)

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