Si-Volleys gelingt der nächste Coup

Volleyball: Freiberger stehen im Pokalfinale

Freiberg.

Die Volleyballer des SV Siltronic Freiberg haben es wieder geschafft: Das Team steht wie in der vorigen Saison im Finale des Bezirkspokals und trifft dort Mitte Januar auf den VfL Wildenfels.

"Das ist erneut ein großer Erfolg für den ganzen Verein", freut sich Dietmar Schulze, Vorstand und Trainer des SV Siltronic. Die Si-Volleys, wie sich die Männer seit ihrem Einstieg in den Punktspielbetrieb vor zweieinhalb Jahren nennen, schalteten mit dem SVFC Euros aus Crimmitschau (3:0/25:19, 25:23, 26:24) und Gastgeber SG Lichtenstein/Langenberg (3:2/2516, 21:25, 13:25, 25:22, 15:10) immerhin zwei Konkurrenten aus der Bezirksliga aus. Dabei drehte das Team um Spielertrainer Martin Schulze im entscheidenden Match einen 1:2-Satzrückstand und behielt im Tie-Break die Nerven. Nun wartet im Endspiel mit den Wildenfelsern ebenfalls ein Gegner aus der Bezirksliga - der im Halbfinale Pokalverteidiger Union Milkau aus dem Rennen warf.

In der Bezirksliga läuft es für den Aufsteiger bislang nicht ganz so gut. Mit nur einem Sieg aus vier Spielen liegen die Si-Volleys auf Rang 7 unter neun Teams. "Es ist aber alles noch sehr eng, und eigentlich kann jeder jeden schlagen", ist der 30-jährige Spielertrainer optimistisch.

Die Frauen des SV Siltronic haben dagegen den Sprung ins Pokal-finale knapp verpasst. Das junge Bezirksklasse-Team (Durchschnittsalter 20 Jahre), das von Dietmar Schulze trainiert wird, musste sich Gastgeber VfB Schöneck 2:3 (25:23, 22:25, 25:18, 23:25, 13:15) geschlagen geben. "Das war wirklich Pech", so Schulze nach der hauchdünnen Niederlage gegen den Spitzenreiter der Bezirksklasse West. Seine Mädels hatten im Tie-Break lange geführt.

Einen großen Erfolg verbuchte auch die weibliche U 20: Die jungen Damen holten sich bei der Endrunde der Bezirksmeisterschaft in Lichtenstein Bronze. "Das war wirklich nicht zu erwarten bei diesem starken Feld", sagt Schulze. Im kleinen Finale schlugen die Siltronic-Mädels Chemnitz-Harthau 25:13, 25:23. Für den Verein mit 150 Mitgliedern ist es die erste Medaille im Nachwuchsbereich seit acht Jahren. (sb)

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