Souveräner Sieg im letzten Heimspiel

Die Bezirksliga-Handballer von Fortschritt Mittweida haben gegen Schlusslicht Sachsen Werdau mit 32:25 (14:11) gewonnen. Sowohl das Angriffs- als auch das Abwehrspiel des TSV funktionierte sehr gut.

Mittweida.

Die Handballer des TSV Fortschritt Mittweida haben sich vor heimischem Publikum mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten der Bezirksliga, den SV Sachsen Werdau, verabschiedet. Von Beginn an zeigten die Mittweidaer, dass sie sich mit einer ordentlichen Leistung für die Unterstützung während der Saison bei den Zuschauern bedanken wollten. Sie drückten dem Match sofort ihren Stempel auf, sodass die Gäste zu keiner Zeit gefährlich wurden.

Die Mittweidaer erwischten einen Start nach Maß, nach zwei Minuten führten sie bereits mit 3:0. "Wir waren von Anfang an konzentriert", lobte Cheftrainer Steffen Kopasz sein Team. In der Abwehr habe die Mannschaft viele Bälle abgefangen und sofort in Tore umgemünzt. Zwar kamen die Gäste in der 8. Minute noch einmal auf 4:3 heran, doch im weiteren Verlauf des Spiels konnten sie dem TSV nicht mehr Paroli bieten. Im Minutentakt vergrößerten die Hausherren ihren Vorsprung. Erst zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Gäste noch einmal etwas heran. Dennoch war die 14:11-Führung zur Pause mehr als verdient.

In der zweiten Hälfte bot sich das gleiche Bild. Der Vorsprung der TSV-Akteure betrug über längere Zeit fünf Tore. Fünf Minuten vor Schluss gelang es den Mittweidaern dann durch eine Reihe von Ball- gewinnen und Tempogegenstößen erstmals einen Zehn-Tore-Vorsprung zu erzielen. "Unser Offensivspiel war heute ebenfalls sehr ordentlich. Neben den Einzelaktionen haben wir viele Angriffe spielerisch gelöst", so Kopasz. Die Gäste aus Werdau konnten zum Ende der Partie lediglich Ergebniskorrektur betreiben. Dem guten Spiel der Mittweidaer tat das jedoch keinen Abbruch.

Nach Ostern steht dann das letzte Punktspiel bei der HSG Rottluff/ Lok Chemnitz II (7./19:23 Punkte) an. Beide Mannschaften sind Tabellennachbarn. Mit einem Sieg könnten sich die Mittweidaer (8./18:24) an den Chemnitzern noch vorbei schieben. Kopasz will die Saison auf keinen Fall auspendeln lassen: "Man sagt zwar, dass die Platzierung im Niemandsland der Tabelle egal sei, aber wir wollen nach der durchwachsenen Saison unbedingt einen versöhnlichen Abschluss." (gbö/erba)

Statistik TSV Mittweida: Kunath, St. Natzschka, Hammerschmidt, Schott, Clauß (5), Ernst (1), Schmieder (2), Schröder (13), Prillwitz (3), Rogler (4), Sabot (4)

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