Stabhochspringer sorgen für neue Höhenflüge

Bei der Stadioneröffnung in Mittweida nahmen die Athleten der SG Vorwärts Frankenberg die Stabhochsprunganlage unter ihre Fittiche - und das mit Erfolg.

Frankenberg.

Bei der Eröffnung des neuen Stadions am Schwanenteich in Mittweida beteiligten sich am Wochenende auch die Leichtathleten der SG Vorwärts Frankenberg, indem sie einen Stabhochsprungwettkampf organisierten. Dabei stellten sie sofort einige neue Rekorde auf.

So konnte sich Annett Meyer vom 1. LAV Gera in ihrem ersten Stabhochsprungwettkampf gleich auf 2,01 m steigern und damit den ersten Stadionrekord auf dieser neuen Anlage erzielen. Dass die Bedingungen optimal waren, zeigte auch Michelle Rösch aus der Frankenberger Trainingsgruppe. Die Starterin der AK 15 verbesserte ihre Bestleistung um 9 cm auf 2,71 m. Eine ganz besondere Leistung erzielte Maike Hecker von der SG Vorwärts Frankenberg. Die Springerin der AK 14 verbesserte den Landesrekord von Sachsen auf 3,02 m. Obwohl sie die 2,91 m klar riss, ließ sie diese Höhe mit den beiden weiteren Versuchen aus und versuchte sich am 14 Jahre alten Landesrekord, den sie mit dem zweiten Versuch schaffte. Den zweiten Landesrekord versuchte Bianka Herrmann in der AK 35 zu erzielen. Doch die Sprünge bei 3,21 m waren nicht optimal, sodass die Latte dreimal fiel. Die Frankenbergerin konnte aber mit 3,11 m den Stadionrekord in Mittweida aufstellen.

In der AK 55 siegte im Stabhochsprung der gleiche Akteur wie beim letzten Wettkampf vor genau 30 Jahren in diesem Stadion. Allerdings konnte Lutz Herrmann seine damalige Leistung von 4,25 m nicht erreichen, gewann den Wettbewerb aber trotzdem klar mit 3,71 m und ist somit alter und neuer Stadionrekordhalter.

Zudem gab es in der AK U 16 einen Länderkampf zwischen Sachsen, Nordböhmen und Niederschlesien. Der Sachsenauswahl fehlte zunächst ein männlicher Springer. Lutz Herrmann, der die sächsischen Stabhochspringer betreute, musste binnen einer Stunde einen Athleten finden, der die Anfangshöhe meistern konnte. Letztlich konnte er binnen weniger Minuten einen sächsischen Athleten gewinnen, der dem Team mit einer entsprechenden Leistung auch zu den nötigen Punkten verhelfen konnte. Auch der zweite männliche Springer, Tom Merseburger aus Torgau, wurde vom Frankenberger Trainer betreut und steigerte sich unter dessen Anleitung auf die neue Bestleistung von 3,20 m. Dies bedeutete die D-Kadernorm und Platz zwei im Länderkampf.

Die zwei Frankenberger Mädchen waren auch mit guten Leistungen am Start. Maike Hecker von der SG Vorwärts Frankenberg stellte ihren Rekord von 2,90 m ein und zeigte auch bei 3,00 m gute Sprünge. Doch die Latte blieb nicht liegen. So belegte sie den zweiten Platz. Michelle Rösch vom LAC Erdgas Chemnitz war mit guten Sprüngen bei 2,50 m und 2,60 m dabei und konnte damit ebenfalls ihre Bestleistung einstellen. Damit half sie dem sächsischen Team zum Gesamtsieg. (mit phm)

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