SV Barkas verstärkt seinen Kader

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Fußball: Frankenberg holt zwei Germania-Kicker

Frankenberg.

Auch wenn der Trainings- und Spielbetrieb in der Fußball-Mittelsachsenliga weiter ruht, haben einige Vereine ihren Kader verstärkt. Vor allem der Tabellensechste SV Barkas Frankenberg ließ aufhorchen: Denn mit Christian Kuhl (Foto 1) und Nachwuchstalent Finn-Erik Stöcker (Foto2) vermelden die Verantwortlichen zwei Akteure aus dem Sachsenliga-Kader des SV Germania Mittweida als Neuzugänge. "Finn-Erik wird unsere Außenbahn verstärken", sagt André Rother, der mit David Tuschy das Trainerteam der Frankenberger bildet, über den 19-Jährigen. Für noch mehr Aufsehen sorgt der Wechsel des 24-jährigen Kuhl, der in der Sachsenliga-Elf von Germania eine feste Größe in der Defensive war. "Dass Christian sich für uns entschieden hat, freut uns besonders", so Rother, dessen Elf sich mit nur drei Punkten Rückstand auf den Tabellenersten Germania Mittweida II durchaus noch Chancen auf den Aufstieg ausrechnet.

Auch beim Zwölften, dem FSV Motor Brand-Erbisdorf, gibt es Bewegung im Kader: Offensivspieler Dustin Kirsch kommt vom VfB Halsbrücke. Allerdings muss Trainer Steffen Teichert im weiteren Saisonverlauf auch auf zwei Spieler verzichten, denn sowohl Vedat Korkmaz (nach Unna) als auch Antonio Hernandez (nach Spanien) verlassen die Brand-Erbisdorfer. "Bei beiden sind familiäre und berufliche Gründe ausschlaggebend", erklärt Teichert. Zuwachs erhält auch der Kader des Spitzenreiters aus Mittweida, denn Trainer Sebastian Voigt kann nun die beiden Nachwuchsspieler Jonathan Mirow und Jannik Roßberg einsetzen, die seit dem 1. Januar im Herrenbereich spielberechtigt sind.

Insgesamt hat sich das Wechselkarussell jedoch kaum gedreht, die anderen Mannschaften vermelden keine Änderungen. Zum einen, weil die Trainer Vertrauen in ihre Spieler haben, zum anderen aus ganz pragmatischen Gründen. "Die lange Pause hat zumindest den Vorteil, dass fast alle Verletzten wieder fit sind", sagt Andreas Schnobl, Trainer des Schlusslichts aus Siebenlehn. Aber natürlich spielt auch die noch immer fehlende Perspektive über den weiteren Saisonverlauf eine große Rolle. "Ohne Training kann ich einen Spieler nicht beurteilen", erklärt Langhennersdorfs Trainer Rudi Lassen. "Und es weiß ja immer noch keiner, ob und wann es weitergeht." Auch Lars Berger, Trainer des Vierten Motor Rochlitz, bläst in dieses Horn: "Es ist nur wichtig, dass die Jungs überhaupt zeitnah wieder mit dem Ball trainieren können." (frgu)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.